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Gemini Omni Flash 1.1: Videos bis 40 Sekunden

Googles Video-Modell verlängert Clips in Zehn-Sekunden-Schritten, skaliert auf 4K hoch und liefert 360p-Vorschauen deutlich schneller.

Gemini Omni Flash 1.1: Videos bis 40 Sekunden

Nächtliches Schnittzimmer mit leuchtenden Monitoren und leeren Zeitleisten — eine von KI erzeugte Illustration.

Version 1.1 von Gemini Omni Flash verlängert Videos in Zehn-Sekunden-Schritten auf bis zu 40 Sekunden, erzeugt Übergänge zwischen zwei vorgegebenen Frames und skaliert das Ergebnis auf bis zu 4K hoch.

Auf einen Blick

  • Die Szenenverlängerung nutzt jetzt 10 Sekunden Vormaterial als Kontext statt bisher 1 Sekunde.
  • Clips wachsen in Schritten von 10 Sekunden auf maximal 40 Sekunden Gesamtlänge.
  • 360p-Vorschauen sind laut Google 60 Prozent schneller und kosten ein Drittel weniger als der 720p-Standard.
  • Bis zu 3 Sekunden fremdes Videomaterial lassen sich als visuelle Referenz hinterlegen.
  • Zugang über Gemini API in Google AI Studio, Enterprise Agent Platform API und Google Flow.

Google hat Gemini Omni Flash am 28. August 2026 auf Version 1.1 gehoben. Die Aktualisierung dreht sich um drei Punkte: längere Szenen, Übergänge zwischen zwei fest vorgegebenen Frames und eine Hochskalierung auf bis zu 4K. Es ist ein Bearbeitungs-Update, kein neues Grundmodell.

Zehn Sekunden Kontext statt einer

Der wichtigste Hebel für die Bildkonsistenz ist der Kontext, den das Modell beim Verlängern einer Szene mitliest. Bisher war das eine Sekunde des vorherigen Materials, jetzt sind es zehn. Verlängert wird in Schritten von zehn Sekunden, bis zu einer Gesamtlänge von 40 Sekunden.

Dazu kommt ein zweiter Bearbeitungsmodus: Wer einen Start- und einen Endframe vorgibt, bekommt den Übergang dazwischen berechnet. Google nennt dafür Kameraschwenks und Zoomfahrten sowie nahtlose Loops. Zusätzlich lassen sich bis zu drei Sekunden Videomaterial als visuelle Referenz hinterlegen.

Vorschau in 360p, Ausgabe in 4K

Praktisch relevanter als die Auflösung nach oben ist womöglich die Auflösung nach unten. Eine neue Schnellvorschau rendert in 360p; sie ist nach Angaben von Google 60 Prozent schneller und kostet ein Drittel weniger als der bisherige 720p-Standard. Für Teams, die viele Varianten durchprobieren und die meisten wieder verwerfen, verschiebt das die Kostenrechnung stärker als 4K am anderen Ende.

Die Hochskalierung selbst reicht bis 4K. Ob dabei echte Detailzeichnung entsteht oder vor allem sauberere Kanten, geht aus der Ankündigung nicht hervor.

Wo das Modell verfügbar ist

Zugriff gibt es über die Gemini API in Google AI Studio und über die API der Gemini Enterprise Agent Platform. In Google Flow steht Version 1.1 weltweit allen Abonnentinnen und Abonnenten von Google AI Plus, Pro und Ultra offen.

Vorgestellt wurde Omni Flash im Mai auf der Entwicklerkonferenz Google I/O. Beschrieben wird es nicht als eigenständiges Video-Grundmodell, sondern als Orchestrierungsschicht über bestehende Bausteine. Als Konkurrenz gelten Seedance 2.0 und Kling 3.0.

Was diese Meldung nicht belegt

Zu diesem Thema liegt uns nur eine unabhängige Redaktion vor. Nicht gegengeprüft sind daher: konkrete Preise pro Sekunde Video, Benchmark-Zahlen gegen Seedance 2.0 oder Kling 3.0 sowie die Frage, ob die Grenze von 40 Sekunden auch für die 4K-Ausgabe gilt. Die Angaben zu Tempo und Kosten der 360p-Vorschau stammen von Google selbst und wurden hier nicht unabhängig gemessen.

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Häufige Fragen

Wie lang darf ein Video mit Gemini Omni Flash 1.1 werden?

Bis zu 40 Sekunden. Verlängert wird in Schritten von zehn Sekunden, wobei jeder Schritt zehn Sekunden Vormaterial als Kontext auswertet.

Ist die 360p-Vorschau günstiger als das bisherige Rendern?

Nach Angaben von Google ein Drittel günstiger als der 720p-Standard, bei 60 Prozent höherem Tempo. Unabhängig nachgemessen ist das nicht.

Wo lässt sich Gemini Omni Flash 1.1 nutzen?

Über die Gemini API in Google AI Studio, über die API der Gemini Enterprise Agent Platform und in Google Flow für AI-Plus-, Pro- und Ultra-Abos.