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Pentagon holt ChatGPT und Grok auf die Plattform GenAI.mil

Neben Gemini stehen auf GenAI.mil nun ChatGPT Mil und Grok for Government bereit. Die Plattform zählt laut Bericht 1,7 Millionen Nutzer im Pentagon.

Pentagon holt ChatGPT und Grok auf die Plattform GenAI.mil

Symbolbild: In einem militärischen Lagezentrum schiebt eine von hinten gezeigte Person ein Modul in ein Serverregal, während Statusleuchten und ein Konsolenbildschirm mit abstrakten Diagrammen leuchten.

Das US-Verteidigungsministerium bietet auf seiner internen KI-Plattform GenAI.mil ab sofort auch ChatGPT Mil von OpenAI und Grok for Government von xAI an, nachdem dort seit dem Start im Dezember 2025 nur Googles Gemini verfügbar war.

Auf einen Blick

  • Neu auf GenAI.mil: ChatGPT Mil von OpenAI und Grok for Government von xAI.
  • Seit dem Plattformstart im Dezember 2025 war Googles Gemini das einzige Modell.
  • 1,7 Millionen Nutzer bei mehr als 3 Millionen Beschäftigten des Ministeriums.
  • Genannte Einsatzfelder: Verwaltung, Logistik und Planung sowie Beschaffung und Lieferketten.
  • Anthropics Claude fehlt; ein Gericht erklärte die Einstufung als Lieferkettenrisiko Ende August 2026 für rechtswidrig.

Das US-Verteidigungsministerium hat seine interne KI-Plattform GenAI.mil um zwei Modelle erweitert: ChatGPT Mil von OpenAI und Grok for Government von xAI. Seit dem Start der Plattform im Dezember 2025 war dort nur Googles Gemini nutzbar. Dem Bericht zufolge arbeiten inzwischen 1,7 Millionen Menschen mit GenAI.mil, bei mehr als 3 Millionen Beschäftigten und Angehörigen der Streitkräfte im Geschäftsbereich des Ministeriums.

Zwei Modelle, zwei Aufgabenprofile

Für ChatGPT Mil nennt der Bericht vor allem Verwaltungsarbeit, Logistik und Planung. Grok soll dagegen bei der Analyse von Beschaffungsvorgängen und beim Management von Lieferketten helfen. Diese Zuordnung beschreibt die Schwerpunkte, die das Ministerium selbst kommuniziert – eine technische Abgrenzung der Modelle ist damit nicht verbunden.

Abgeschottet von den kommerziellen Versionen

Beide Modelle laufen laut Bericht in einer eigenen, gesicherten Umgebung, die von den öffentlich zugänglichen Varianten getrennt ist. Damit sollen sensible Regierungsdaten die Umgebung nicht verlassen. Nutzerdaten werden nach dieser Darstellung nicht erhoben. Wie diese Trennung technisch umgesetzt und geprüft wird, geht aus dem Bericht nicht hervor.

Warum Claude nicht dabei ist

Anthropics Claude bleibt auf GenAI.mil außen vor. Das Unternehmen hatte dem Pentagon keine uneingeschränkten Nutzungsrechte einräumen wollen. Die Trump-Regierung stufte Anthropic daraufhin als Lieferkettenrisiko ein; ein Gericht erklärte diese Einstufung Ende August 2026 für rechtswidrig. Ob sich daraus eine spätere Aufnahme auf die Plattform ergibt, ist offen.

Was offenbleibt

Der ausgewertete Bericht nennt keine Vertragswerte, keine namentlichen Zitate von Verantwortlichen und keine Angaben dazu, bis zu welcher Geheimhaltungsstufe die Modelle eingesetzt werden dürfen. Auch ein Zeitplan für die weitere Verteilung innerhalb des Ministeriums wird nicht genannt. Diese Punkte sind hier deshalb nicht belegt und werden nicht als gesichert dargestellt.

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Häufige Fragen

Welche KI-Modelle laufen auf GenAI.mil?

Googles Gemini seit dem Start im Dezember 2025, dazu neu ChatGPT Mil von OpenAI und Grok for Government von xAI.

Wie viele Menschen nutzen GenAI.mil?

Der Bericht nennt 1,7 Millionen Nutzer; der Geschäftsbereich des Ministeriums umfasst mehr als 3 Millionen Beschäftigte und Angehörige der Streitkräfte.

Warum ist Claude von Anthropic nicht auf der Plattform?

Anthropic wollte keine uneingeschränkten Nutzungsrechte einräumen. Die Regierung stufte das Unternehmen als Lieferkettenrisiko ein, was ein Gericht Ende August 2026 für rechtswidrig erklärte.