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Apples neuer Chef erklärt das iPhone zum besten KI-Gerät

John Ternus verkauft Apple Intelligence als Datenschutzvorteil – während das Faltgerät iPhone Duo bei 2.299 Euro startet.

Apples neuer Chef erklärt das iPhone zum besten KI-Gerät

Symbolbild: Ein Roboterarm klappt ein Falttelefon in einem Prüfstand auf und zu, während Statusleuchten blinken und eine Wärmebildaufnahme auf dem Monitor läuft.

Apples neuer Konzernchef John Ternus erklärt das iPhone zum besten KI-Gerät, weil Apple Intelligence so oft wie möglich direkt auf dem Gerät rechne statt in der Cloud.

Auf einen Blick

  • John Ternus ist neuer Apple-Chef; Tim Cook wechselte auf den Posten des Executive Chairman.
  • Ternus beschreibt das ideale KI-Gerät als „intelligenten persönlichen Hub“ – und landet damit beim iPhone.
  • Das faltbare iPhone Duo startet bei 2.299 Euro; das iPhone 18 Pro kostet 1.449 Euro, 150 Euro mehr als der Vorgänger.
  • Innendisplay 7,6 Zoll, Außendisplay 5,4 Zoll; entsperrt wird per Fingerabdruck statt per Face ID.
  • IDC-Prognose: Faltbare machen heute rund 2 % der Smartphone-Verkäufe aus; Apple soll 2027 auf 44 % des Umsatzes kommen.

Apples neuer Konzernchef John Ternus hat bei der Produktvorstellung am 9. September 2026 eine schlichte These aufgestellt: Wer ein Gerät für künstliche Intelligenz von Grund auf entwerfen wolle, lande zwangsläufig beim iPhone. Er zählte dafür Eigenschaften auf – ständige Verfügbarkeit, ein starker Prozessor im Gerät selbst, Anbindung an die Cloud, großes Display, gute Kameras und Mikrofone, lange Laufzeit. Kein Produkt der Welt sei besser als persönlicher Hub geeignet, so sein Fazit. Das ist zunächst ein Verkaufsargument, kein Messergebnis.

Datenschutz als Verkaufsargument

Den Unterschied zur Konkurrenz zieht Ternus über den Ort der Berechnung. Vertrauen bringe wenig, wenn die eigenen Daten nicht mehr der eigenen Kontrolle unterlägen – deshalb rechne Apple Intelligence so oft wie möglich auf dem Gerät. Wie häufig das im Alltag gelingt und ab wann Anfragen doch an Apple-Server gehen, hat das Unternehmen bei diesem Auftritt nicht beziffert.

Für Käufer in Europa kommt eine Einschränkung dazu: Ein Teil der KI-Funktionen ist hier aus Datenschutzgründen nicht verfügbar, einzelne Premium-Funktionen stehen zudem hinter einem Abo. Neu ist die Funktion Apple Reference Image, die ein unverändertes Sensorbild ablegt, um später den Nachweis gegen KI-Fälschungen zu erlauben. Der Satz vom besten KI-Gerät gilt also nicht für jeden Markt und jeden Käufer gleich.

Die Hardware hinter dem Satz

Zur selben Veranstaltung zeigte Apple mit dem iPhone Duo sein erstes faltbares Telefon. Zusammengeklappt wie aufgeklappt liegt es etwa im Reisepassformat, das Innendisplay misst 7,6 Zoll in der Diagonale, das äußere 5,4 Zoll und deckt damit rund 90 % der Fläche des iPhone 18 Pro ab.

Entsperrt wird per Fingerabdruck statt per Face ID, der optische Zoom endet beim 2-fachen, die Frontkamera sitzt unter der Innenscheibe. Der Einstiegspreis liegt bei 2.299 Euro, das iPhone 18 Pro kostet 1.449 Euro und damit 150 Euro mehr als der Vorgänger. Samsungs Galaxy Z Fold beginnt bei 1.999 Euro. Ein faltbares Standardmodell wird erst für das Frühjahr 2027 erwartet.

Wie groß der Faltmarkt wirklich ist

Nach Zahlen des Marktforschers IDC machen faltbare Geräte bislang rund 2 % der weltweiten Smartphone-Verkäufe aus. Marktführer ist Huawei mit etwa 50 % dieses Segments. IDC erwartet, dass Apple binnen zwölf Monaten auf 31 % der verkauften Stückzahlen kommt und 2027 auf 44 % des Umsatzes im Faltsegment.

Diese Werte sind Prognosen, keine gezählten Verkäufe. Sie beschreiben, was Analysten einem Neueinsteiger mit sehr hohem Einstiegspreis zutrauen – und nicht, was Kunden bereits getan haben.

Was offen bleibt

Ternus’ Aussage lässt sich mit den vorliegenden Quellen nicht überprüfen: Es gibt keine veröffentlichte Kennzahl dazu, welcher Anteil der KI-Anfragen tatsächlich auf dem Gerät bleibt. Auch ein Vergleich mit konkurrierenden KI-Telefonen wurde nicht vorgelegt. Wer die These prüfen will, braucht Messungen zum Datenverkehr, nicht Bühnenaussagen.

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Häufige Fragen

Wer ist der neue Chef von Apple?

John Ternus führt Apple als Konzernchef. Tim Cook wechselte auf den Posten des Executive Chairman und bleibt dem Unternehmen damit erhalten.

Was kostet das faltbare iPhone Duo?

Der Einstiegspreis liegt bei 2.299 Euro. Zum Vergleich: Das iPhone 18 Pro kostet 1.449 Euro, Samsungs Galaxy Z Fold beginnt bei 1.999 Euro.

Läuft Apple Intelligence auf dem iPhone oder in der Cloud?

Apple gibt an, so oft wie möglich auf dem Gerät zu rechnen und nur bei Bedarf in die Cloud zu gehen. Einen Anteil dafür nennt das Unternehmen nicht.