PPT Master: KI baut native PowerPoint-Folien
Das MIT-lizenzierte Open-Source-Projekt erzeugt aus Dokumenten echte PPTX-Dateien mit nativen Formen, Animationen und Diagrammen.
Ein leerer Konferenzraum im Abendlicht mit blass leuchtender Projektionsflaeche — Szene von einer KI erzeugt.
PPT Master ist ein quelloffenes Python-Werkzeug, das aus Dokumenten oder einem blossen Thema eine bearbeitbare PowerPoint-Datei mit nativen Formen, Uebergaengen, Diagrammen und Tabellen erzeugt, statt Folien als Bilder abzulegen.
Auf einen Blick
- Lizenz MIT, Sprache Python, Mindestversion laut Projektseite Python 3.10.
- Projektseite am 31.08.2026: rund 50.400 Sterne, rund 4.100 Forks, 6 offene Issues, 1.852 Commits auf main.
- Zwischenformat ist SVG; die Ausgabe wird nach DrawingML uebersetzt, dem nativen Zeichenformat von PowerPoint.
- Empfohlen werden Kimi K3 oder Claude mit rund 1 Million Token Kontext, dazu gpt-image-2 oder gemini-3.1-flash-image.
- Sprechernotizen koennen in eine Audiospur umgewandelt werden; eigene .pptx-Vorlagen werden unterstuetzt.
PPT Master ist ein quelloffenes Python-Werkzeug, das aus Dokumenten oder einem blossen Thema eine bearbeitbare PowerPoint-Datei erzeugt. Der Unterschied zu vielen Foliengeneratoren liegt im Ausgabeformat: Das Projekt legt nach eigener Beschreibung native Formen, Verbinder und Anfasser an, keine flach gerenderten Bilder. Wer die Datei spaeter oeffnet, kann Text, Fuellung und Effekte weiter bearbeiten.
Was das Werkzeug erzeugt
Die Projektseite nennt Folienuebergaenge und Animationen in vier Kategorien: Eingang, Hervorhebung, Bewegungspfad und Ausgang. Diagramme und Tabellen entstehen auf Wunsch als native PowerPoint-Objekte und nicht als eingebettete Grafik. Sprechernotizen lassen sich in eine Audiospur ueberfuehren. Eigene .pptx-Vorlagen kann man mitgeben, damit das Ergebnis dem Hausstil folgt.
Technisch geht der Weg ueber SVG als Zwischenformat. Erst danach wird nach DrawingML uebersetzt, dem Zeichenformat, das PowerPoint intern verwendet. Das Projekt beschreibt sich als lokal laufend und ohne Bindung an eine Plattform.
Voraussetzungen und Bedienung
Laut Projektseite genuegt Python ab Version 3.10 samt den Abhaengigkeiten aus der Datei requirements.txt. Das Repository wird anschliessend in einem agentenfaehigen KI-Werkzeug geoeffnet — genannt werden Claude Code, Cursor und GitHub Copilot. Nutzerinnen und Nutzer legen Quellmaterial ab, etwa PDF, DOCX oder Bilder, oder fuegen Inhalte direkt ein. Das Projekt fasst den Ablauf in drei Schritten zusammen: Python installieren, ein KI-Werkzeug installieren, Material ablegen.
Fuer die Modellwahl empfiehlt die Projektseite Kimi K3 oder Claude mit einem grossen Kontextfenster von rund 1 Million Token, kombiniert mit einem Bildmodell wie gpt-image-2 oder gemini-3.1-flash-image. Andere Modelle funktionieren demnach ebenfalls, mit Abstrichen beim Ergebnis.
Wie verbreitet das Projekt ist
Beim Abruf am 31.08.2026 wies die Projektseite rund 50.400 Sterne und rund 4.100 Forks aus, dazu 6 offene Issues und 1.852 Commits im Hauptzweig. Diese Zahlen sind eine Momentaufnahme und aendern sich taeglich. Die Lizenz ist MIT.
Was sich nicht ueberpruefen liess
Fuer diesen Beitrag lag genau eine unabhaengige Quelle vor: die Projektseite selbst. Alle Angaben zu Funktionsumfang, Bedienung und Modellempfehlung stammen damit vom Anbieter und sind redaktionell nicht gegengeprueft. Unbestaetigt bleibt insbesondere, wie zuverlaessig die erzeugten Dateien in unterschiedlichen PowerPoint-Versionen oeffnen und wie gut die Ergebnisse in der Praxis ausfallen.
Das Projekt selbst daempft die Erwartung und bezeichnet sich als Werkzeug, dessen Ergebnis von der Qualitaet des eingesetzten Modells abhaengt und Nacharbeit verlangt. Belastbare Nutzungszahlen ausserhalb der Zaehler auf der Projektseite liegen uns nicht vor.
Häufige Fragen
Was kostet PPT Master?
Der Quellcode steht unter der MIT-Lizenz und ist damit kostenlos nutzbar. Kosten entstehen durch das KI-Modell und das Bildmodell, die Sie selbst anbinden.
Welche Python-Version brauche ich fuer PPT Master?
Die Projektseite nennt Python 3.10 als Mindestversion, dazu die Abhaengigkeiten aus requirements.txt.
Sind die erzeugten Folien nachtraeglich bearbeitbar?
Nach Angaben des Projekts entstehen native PowerPoint-Objekte, also Formen, Diagramme und Tabellen statt fester Bilder. Text, Fuellung und Effekte bleiben editierbar. Unabhaengig geprueft haben wir das nicht.