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Grok 4.6: xAI zieht mit GPT-5.6 gleich – zum halben Preis

Das neue Flaggschiff erreicht laut Benchmarks das Niveau von GPT-5.6 Sol, kostet aber deutlich weniger. Der Fokus liegt klar auf Agenten-Aufgaben.

Grok 4.6: xAI zieht mit GPT-5.6 gleich – zum halben Preis

Symbolbild · KI-generiert (AI IN LIFE)

Auf einen Blick

  • 61 Punkte im Artificial-Analysis-Intelligence-Index – gleichauf mit GPT-5.6 Sol, ein Punkt hinter Claude Fable 5
  • Elo 1753 im Agenten-Benchmark GDPval-AA v2
  • Preis unverändert: 2 $ pro Mio. Input-, 6 $ pro Mio. Output-Token
  • Gleiche 1,5-Billionen-Parameter-Architektur (V9) wie Grok 4.5
  • Verfügbar u. a. über API, Cursor, Grok Build, OpenRouter, Vercel und Cloudflare

xAI – inzwischen unter dem Dach von SpaceX – hat Grok 4.6 veröffentlicht. Das Modell erreicht im Intelligence Index von Artificial Analysis 61 Punkte und liegt damit gleichauf mit OpenAIs GPT-5.6 Sol, nur einen Punkt hinter Anthropics Claude Fable 5. Gegenüber dem Vorgänger Grok 4.5 bedeutet das ein Plus von fünf Punkten.

Bemerkenswert ist, wie dieser Sprung zustande kam: nicht durch ein größeres Modell, sondern durch einen verlängerten zusätzlichen Trainingslauf sowie verbessertes Supervised Fine-Tuning und Reinforcement Learning. Die Architektur bleibt unverändert – dieselbe V9-Basis mit rund 1,5 Billionen Parametern wie bei Grok 4.5.

Der eigentliche Schwerpunkt liegt auf agentischen Aufgaben. Im GDPval-AA-v2-Benchmark, der reale Wissensarbeit misst, erreicht Grok 4.6 eine Elo-Wertung von 1753 und erledigt Aufgaben in etwa 53 Schritten. Für lang laufende Agenten, Coding und mehrstufige Workflows positioniert xAI das Modell damit direkt gegen die Spitzenklasse.

Beim Preis greift xAI an: 2 US-Dollar pro Million Input-Token und 6 US-Dollar pro Million Output-Token – unverändert zum Vorgänger und damit etwa die Hälfte dessen, was vergleichbare Frontier-Modelle kosten. Verfügbar ist Grok 4.6 über die API sowie bei Partnern wie Cursor, Grok Build, OpenRouter, Vercel und Cloudflare; in der ersten Woche gibt es doppelte Nutzungskontingente.

Für Diskussionen sorgt eine Ankündigung von Elon Musk: Künftige Versionen sollen auf der „Gesamtheit aller SpaceX-Informationen“ trainiert werden. Welche internen Daten das umfasst und ob Mitarbeitende widersprechen können, ließ das Unternehmen bislang offen – ein Punkt, den Beobachter kritisch sehen.

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Häufige Fragen

Was ist neu an Grok 4.6?

Vor allem die Leistung bei Agenten-Aufgaben: Das Modell erreicht Frontier-Niveau, obwohl die Architektur unverändert blieb. Der Fortschritt kommt aus besserem Training, nicht aus mehr Parametern.

Was kostet Grok 4.6?

2 US-Dollar pro Million Input-Token und 6 US-Dollar pro Million Output-Token – etwa die Hälfte vergleichbarer Frontier-Modelle. In der ersten Woche gelten doppelte Nutzungskontingente.

Warum ist das Training auf SpaceX-Daten umstritten?

Musk kündigte an, künftige Modelle auf internen SpaceX-Informationen zu trainieren. Unklar bleibt, welche Mitarbeiterdaten einfließen und ob es eine Widerspruchsmöglichkeit gibt.