LIVE
+++ Nvidia verhandelt Einstieg bei Perplexity — Bewertung über 30 Milliarden Dollar +++ Hugging Face prüft Verkauf bei 13 Milliarden Dollar Bewertung +++ XPeng gliedert Robotik aus: 900 Millionen Dollar für Humanoiden IRON +++ Taiwan klagt neun Personen wegen KI-Server-Schmuggels nach China an +++ Claude nach rund drei Stunden Störung wieder stabil +++ Amazon erhöht Gerätepreise um bis zu 60 Prozent wegen Speicherkrise ++++++ Nvidia verhandelt Einstieg bei Perplexity — Bewertung über 30 Milliarden Dollar +++ Hugging Face prüft Verkauf bei 13 Milliarden Dollar Bewertung +++ XPeng gliedert Robotik aus: 900 Millionen Dollar für Humanoiden IRON +++ Taiwan klagt neun Personen wegen KI-Server-Schmuggels nach China an +++ Claude nach rund drei Stunden Störung wieder stabil +++ Amazon erhöht Gerätepreise um bis zu 60 Prozent wegen Speicherkrise +++
Alle News ›
AI IN LIFE AI IN LIFENEWS
DAILY
Wirtschaft

Amazon erhöht Gerätepreise um bis zu 60 Prozent — KI-Folgekosten

Echo Dot statt 50 nun 80 Dollar, Fire TV Cube plus 43 Prozent: Amazon gibt die explodierenden Speicherpreise weiter — Folge des KI-Rechenzentrumsbooms.

Amazon erhöht Gerätepreise um bis zu 60 Prozent — KI-Folgekosten

Symbolbild · KI-generiert (AI IN LIFE)

Auf einen Blick

  • Preiserhöhungen bei Amazon-Geräten um bis zu 60 Prozent, zuerst berichtet von Fortune (21. August), breit bestätigt am 24. August 2026
  • Beispiele: Echo Dot 49,99 → 79,99 Dollar (+60 %), Fire TV Cube 139,99 → 199,99 Dollar (+43 %), Kindle 16 GB 109,99 → 149,99 Dollar (+36 %)
  • Auch betroffen: Fire TV Stick 4K Max (+42 %) und eero-Router (+14 %); Ring-Produkte ausgenommen
  • Amazon-Statement: "erhebliche Kostensteigerungen bei Speicher- und Storage-Komponenten"
  • Ursache: KI-Rechenzentren binden die Speicherproduktion; Samsung, Micron, SK Hynix und andere erhöhten mehrfach die Preise

Amazon hat die Preise seiner Hardware-Palette still und leise deutlich angehoben — um bis zu 60 Prozent. Der Echo Dot kostet statt 49,99 nun 79,99 Dollar, der Fire TV Cube steigt von 139,99 auf 199,99 Dollar (plus 43 Prozent), der Kindle mit 16 GB von 109,99 auf 149,99 Dollar. Auch Fire-TV-Sticks und die eero-Router sind betroffen; Fortune machte die Änderungen zuerst öffentlich.

Amazon begründet den Schritt offiziell mit den Komponentenkosten: "Die Unterhaltungselektronik-Branche sieht sich mit erheblichen Kostensteigerungen bei Speicher- und Storage-Komponenten konfrontiert. Nachdem wir diese Erhöhungen so lange wie möglich abgefedert haben, haben wir kürzlich die Preise über unsere Produktlinien hinweg angepasst", erklärte das Unternehmen.

Hintergrund ist die globale Speicherkrise: Weil KI-Rechenzentren enorme Mengen an DRAM und Flash-Speicher aufkaufen, haben Hersteller wie Samsung, Micron, SK Hynix, SanDisk, Western Digital und Seagate ihre Preise mehrfach angehoben. Die Folgen ziehen sich durch die ganze Branche — auch Dell, HP, Lenovo, Nintendo und andere haben bereits Preiserhöhungen mit Verweis auf Speicherkosten umgesetzt.

Bemerkenswert ist der strategische Bruch: Amazon hatte seine Geräte jahrelang nahe am Selbstkostenpreis oder darunter verkauft, um Nutzer ins eigene Ökosystem aus Alexa, Prime und Shopping zu ziehen. Wenn selbst dieses Modell die Speicherkosten nicht mehr absorbieren kann, ist das ein Signal für die gesamte Consumer-Elektronik.

Für Verbraucher heißt das konkret: Smart Speaker, E-Reader und Streaming-Sticks werden auf breiter Front teurer — und eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht, solange die KI-Nachfrage die Speicherproduktion bindet. Die Ring-Produktlinie blieb von den Erhöhungen bislang ausgenommen.

◈ KI-GENERIERTER BERICHT · QUELLEN VERLINKT

Häufige Fragen

Warum werden die Geräte gerade jetzt teurer?

Weil KI-Rechenzentren enorme Mengen DRAM- und Flash-Speicher aufkaufen. Die Speicherhersteller haben ihre Preise mehrfach erhöht, und Amazon gibt diese Kosten nun an Kunden weiter.

Welche Produkte sind betroffen?

Echo-Lautsprecher und -Displays, Kindle-Reader, Fire-TV-Sticks und -Cubes sowie eero-Router — mit Aufschlägen zwischen rund 14 und 60 Prozent. Ring-Produkte blieben bislang ausgenommen.

Sinken die Preise wieder?

Kurzfristig spricht wenig dafür: Solange der Ausbau der KI-Infrastruktur die Speicherproduktion bindet, rechnen Marktbeobachter mit anhaltend hohen Komponentenpreisen.