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Nomi: KI-Videoschnitt, den Claude Code über MCP steuert

Das Open-Source-Projekt Nomi bündelt 66 zertifizierte Modelleinträge und lokales ComfyUI in einer Desktop-App, die Agenten über MCP fernsteuern.

Nomi: KI-Videoschnitt, den Claude Code über MCP steuert

Symbolbild: An einem Schnittplatz dreht eine Hand am Jog-Rad, während zwei Monitore abstrakte Farbbänder und unscharfe Vorschaukacheln zeigen.

Nomi ist eine quelloffene Desktop-Videowerkbank, die Coding-Agenten wie Claude Code, Codex oder Cursor über 25 MCP-Werkzeuge vom Storyboard bis zum exportierten MP4 durchsteuern lässt.

Auf einen Blick

  • 25 MCP-Werkzeuge geben Claude Code, Codex und Cursor Zugriff auf Generierung, Orchestrierung und Schnitt.
  • 66 zertifizierte Modelleinträge sind vorkonfiguriert, dazu Anbieter wie Runway, fal, Replicate, MiniMax und ElevenLabs.
  • Lizenz: AGPL-3.0-only; ältere Releases standen unter Apache-2.0. Ein CLA verlangt das Projekt nicht.
  • Installer gibt es für macOS (Apple Silicon, Intel) und Windows 10/11 x64 — Linux-Builds fehlen bislang.
  • Beim Abruf zeigte das Repository 503 Sterne und 104 Forks; eine Versionsnummer nennt die Seite nicht.

Nomi ist eine quelloffene Desktop-Videowerkbank, die Coding-Agenten wie Claude Code, Codex oder Cursor über 25 MCP-Werkzeuge vom Storyboard bis zum exportierten MP4 durchsteuern lässt.

Ein Werkzeugkasten statt eines weiteren Generators

Das Projekt liegt unter dem GitHub-Konto aqm857886159 und beschreibt sich als lokal laufende Werkbank für KI-Video. Der Ablauf führt vom Skript über ein Storyboard zur Bild- und Videogenerierung und endet in einer Zeitleiste, aus der sich ein MP4 exportieren lässt. Nomi bringt kein eigenes Modell mit, sondern bündelt fremde: 66 zertifizierte Modelleinträge sind hinterlegt, dazu Anbieter wie APImart, Kie.ai, ModelScope, Volcengine, Runway, fal, Replicate, MiniMax und ElevenLabs. Wer lieber auf eigener Hardware rechnet, hängt eine lokale ComfyUI-Instanz an, deren Workflows die App importiert.

MCP als Fernbedienung

Der eigentliche Unterschied steckt in der Schnittstelle: 25 MCP-Werkzeuge öffnen Generierung, Orchestrierung und Schnitt für externe Agenten. Statt selbst zu klicken, beschreiben Sie dem Agenten die gewünschte Änderung, und er greift über das Model Context Protocol direkt in das Projekt. Damit rückt Videoarbeit in dieselbe Kategorie wie Codebasen, an denen Claude Code längst arbeitet.

Dahinter steht eine Kostenrechnung. Das Repository empfiehlt, günstige Erzeugungsquellen zu mischen und in der Reihenfolge Entwurf, Referenz, Endfassung vorzugehen, damit teure Credits erst am Schluss anfallen. Auch die Gratis-Bildkontingente aus bestehenden Agenten-Abos lassen sich einspannen.

Lokal zuerst — mit klaren Grenzen

„Kein Konto, keine Telemetrie“ lautet die Zusage im Repository. Projekte, Prompts und API-Schlüssel bleiben demnach auf der eigenen Maschine; an externe Anbieter geht nur, was ein Auftrag zwingend braucht. Das verschiebt die Vertrauensfrage, es löst sie nicht: Sobald ein kommerzielles Modell gerufen wird, gelten dessen Bedingungen.

Technisch steht eine Electron-App auf TypeScript, React, Vite und Tailwind; für die Entwicklung braucht es Node.js 20 oder neuer sowie pnpm. Fertige Pakete gibt es als DMG für macOS auf Apple Silicon und Intel sowie als EXE für Windows 10/11 x64. Ein universelles macOS-Paket und Linux-Builds fehlen, und die Mac-Dateien sind nach Angabe des Projekts weder mit einer Apple-Developer-ID signiert noch notarisiert — beim ersten Start ist also Handarbeit fällig.

Was die Projektseite offenlässt

Die Lizenz ist AGPL-3.0-only, ältere Veröffentlichungen standen unter Apache-2.0; ein CLA verlangt das Projekt nicht. Beim Abruf zeigte die Seite 503 Sterne und 104 Forks. Nicht überprüfbar war für diesen Text, welche Versionsnummer aktuell gilt und wann zuletzt committet wurde — beides nennt die abgerufene Seite nicht. Unabhängige Tests der Ausgabequalität liegen ebenfalls nicht vor.

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Häufige Fragen

Was kostet Nomi?

Die Software selbst ist quelloffen unter AGPL-3.0-only. Kosten entstehen bei den Modellanbietern, deren Schlüssel Sie eintragen; mit einer lokalen ComfyUI-Instanz entfallen sie.

Läuft Nomi unter Linux?

Bislang nicht als fertiger Installer. Veröffentlicht sind DMG-Pakete für macOS (Apple Silicon, Intel) und ein EXE für Windows 10/11 x64; Linux-Builds fehlen.

Was macht MCP hier konkret?

Über 25 MCP-Werkzeuge steuern Claude Code, Codex oder Cursor Generierung, Orchestrierung und Schnitt in Nomi, ohne dass Sie in der Oberfläche klicken müssen.