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WebBrain: Open-Source-KI-Agent für Chrome und Firefox

Das Projekt liest Seiten über den Accessibility-Baum statt über Selektoren, arbeitet mit lokalen oder Cloud-Modellen und steht seit Version 33.0.0 unter GPL-3.0.

WebBrain: Open-Source-KI-Agent für Chrome und Firefox

Symbolbild: Ein Laptop auf einem abendlichen Schreibtisch, aus dessen Bildschirm sich feine Lichtlinien wie ein Baumdiagramm in den Raum verzweigen.

WebBrain ist eine quelloffene Browser-Erweiterung, die eine Webseite über deren Accessibility-Baum ausliest und auf Zuruf darin klickt, tippt und mehrstufige Abläufe ausführt — wahlweise mit einem lokal laufenden oder einem Cloud-Modell.

Auf einen Blick

  • Läuft als Erweiterung für Chrome, Firefox und Edge; der Chrome-Build nutzt Manifest V3, der Firefox-Build Manifest V2.
  • Drei Modi laut Projektangaben: Ask (nur lesen), Act (klicken und tippen), Dev (Zugriff auf Quelltext, Konsole, Netzwerk).
  • Lizenz laut Repository: GPL-3.0-or-later ab Version 33.0.0, frühere Ausgaben MIT.
  • Modellwahl offen: OpenAI-kompatible lokale Server wie Ollama, llama.cpp, vLLM oder LM Studio, alternativ Cloud-Anbieter.
  • Stand des Abrufs nennt die Projektseite 989 Sterne und 119 Forks — von uns nicht unabhängig geprüft.

Browser-Agenten scheitern meist an derselben Stelle: Sie steuern eine Seite über CSS-Selektoren, und beim nächsten Redesign greift nichts mehr. WebBrain, eine quelloffene Erweiterung für Chrome und Firefox, geht laut Projektdokumentation einen anderen Weg und liest den Accessibility-Baum aus — also jene strukturierte Beschreibung, die Browser ohnehin für Screenreader bereitstellen.

Drei Modi statt eines Alleskönners

Die Erweiterung trennt ihre Rechte in drei Stufen. Im Modus Ask darf der Agent die Seite nur lesen und Fragen beantworten. Act erlaubt Klicken, Tippen, Navigieren und das Ausfüllen von Formularen. Dev öffnet zusätzlich Quelltext, Styles, Konsole und Netzwerkverkehr.

Diese Abstufung ist mehr als Kosmetik: Ein Agent, der Formulare abschicken darf, ist eine andere Risikoklasse als einer, der nur zusammenfasst. Wer die Erweiterung einsetzt, entscheidet über den Modus, wie viel Schaden ein falsch verstandener Befehl anrichten kann.

Das Modell bringen Sie selbst mit

WebBrain legt sich nicht auf einen Anbieter fest. Laut Repository lässt sich jeder OpenAI-kompatible Server anbinden — genannt werden llama.cpp, Ollama, vLLM, LM Studio und LocalAI. Wer stattdessen einen Cloud-Dienst nutzen will, findet nach Projektangaben 106 vorkonfigurierte Anbieter-Einträge im Chromium-Build. Voreingestellt ist ein hauseigener verwalteter Dienst namens Compass 1.0.

Damit verschiebt sich die Datenschutzfrage auf die Konfiguration: Mit einem lokalen Modell verlässt der Seiteninhalt das Gerät nicht, mit einem Cloud-Schlüssel schon. Das Projekt beschreibt diesen Datenfluss in eigenen Abschnitten zu Privatsphäre und Sicherheitsmodell.

Firefox bleibt hinter Chrome zurück

Ungewöhnlich offen benennt das Projekt seine eigene Schwachstelle: Der Firefox-Build sei spürbar schwächer als der für Chrome, weil ein Gegenstück zum DevTools-Protokoll fehle. Betroffen sind laut Dokumentation das Durchgreifen durch Shadow DOM und die Simulation von Mausereignissen. Der Agent-Code selbst ist weitgehend geteilt; auseinander laufen die Builds vor allem an der Browser-Schnittstelle.

Über die reine Erweiterung hinaus enthält das Monorepo einen MCP-Server, über den andere Agenten — genannt wird Claude Code — Browser-Aufgaben delegieren können, sowie ein eigenständiges LM-Studio-Plugin. Zu den Funktionen zählen gespeicherte Abläufe, ein Verlauf pro Tab und ein /watch-Befehl, der eine Seite nach Projektangaben standardmäßig alle 60 Sekunden prüft, einstellbar zwischen 30 und 120.

Was wir nicht prüfen konnten

Für diesen Beitrag stand ausschließlich die Selbstdarstellung des Projekts auf seiner Code-Plattform zur Verfügung. Alle genannten Zahlen — 989 Sterne, 119 Forks, Version 33.0.0, 106 Anbieter-Einträge — sind Angaben des Projekts zum Zeitpunkt des Abrufs und wurden von keiner zweiten, unabhängigen Redaktion bestätigt.

Ebenfalls offen bleibt, wie zuverlässig der Agent in der Praxis arbeitet: Unabhängige Tests, Nutzungszahlen aus den Erweiterungs-Stores oder eine externe Sicherheitsprüfung lagen uns nicht vor. Der Lizenzwechsel von MIT auf GPL-3.0-or-later ist im Repository vermerkt, eine Begründung dafür konnten wir aus der vorliegenden Quelle nicht entnehmen.

◈ KI-GENERIERTER BERICHT · QUELLEN VERLINKT

Häufige Fragen

Was ist WebBrain?

Eine quelloffene Browser-Erweiterung für Chrome, Firefox und Edge, die Webseiten mithilfe eines Sprachmodells liest und auf Anweisung darin klickt, tippt und mehrstufige Abläufe abarbeitet.

Braucht WebBrain einen API-Schlüssel?

Nicht zwingend. Voreingestellt ist laut Projekt ein verwalteter Dienst ohne Einrichtung; alternativ lassen sich lokale Server wie Ollama oder LM Studio anbinden oder Cloud-Anbieter per eigenem Schlüssel.

Unter welcher Lizenz steht WebBrain?

Laut Repository ab Version 33.0.0 unter GPL-3.0-or-later. Frühere Ausgaben standen unter der MIT-Lizenz.