OpenClaw 2.0: einfacheres Setup, geteilte Sessions
Die OpenClaw Foundation bündelt über 16.000 Pull-Requests in Version 2.0: Setup erkennt Abos selbst, Teams teilen Cloud-Sessions.
Symbolbild: Eine KI-generierte Szene zeigt leere Arbeitsplätze im Halbkreis, deren Bildschirme über dünne Lichtfäden miteinander verbunden sind.
OpenClaw 2.0 ist das bislang größte Release der quelloffenen Plattform: Es erkennt vorhandene Abonnements, API-Schlüssel und lokale Modelle beim Einrichten selbst, bringt eine neu gebaute Browser-App und lässt mehrere Personen gemeinsam an einer Cloud-Session arbeiten.
Auf einen Blick
- Version 2.0 bündelt laut The Decoder über 16.000 Pull-Requests — das bislang größte Release der Plattform.
- Das Setup erkennt vorhandene ChatGPT- oder Claude-Abonnements, API-Schlüssel und lokale Modelle selbst.
- Die Session Rail zeigt live Bewertung, Planfortschritt und offene Pull-Requests eines Laufs an.
- Sessions laufen am lokalen Gateway, auf gekoppelter Hardware oder auf Mietmaschinen via Crabbox (AWS, Hetzner).
- Träger ist die OpenClaw Foundation; der Code liegt öffentlich auf GitHub.
OpenClaw 2.0 ist das bislang größte Release der quelloffenen Plattform: Der Einstieg kommt ohne die meisten Konfigurationsschritte aus, die Browser-App wurde neu gebaut, und mehrere Personen können sich eine laufende Cloud-Session teilen. Den Umfang beziffert das Projekt auf über 16.000 Pull-Requests.
Der Einstieg soll ohne Konfigurationsarbeit auskommen
Beim ersten Start sucht die Software selbst nach dem, was auf dem Rechner ohnehin schon vorhanden ist: bestehende ChatGPT- oder Claude-Abonnements, hinterlegte API-Schlüssel und lokal installierte Modelle. Was sie findet, bindet sie ein, ohne dass Sie es von Hand eintragen. Eine Reihe von Schritten, die bisher am Anfang stand, fällt damit weg.
Die Browser-App wird zum Hauptzugang
Die neu gebaute Browser-Anwendung ist nicht mehr Beiwerk, sondern der reguläre Einstiegspunkt. Sie startet direkt in ein Gespräch; von dort aus lässt sich die Einrichtung fortsetzen oder eine laufende Aufgabe weiterverfolgen.
Dafür gibt es zwei neue Elemente. Die Session Rail ist eine schmale Statusleiste, die live Bewertung, Planfortschritt und die offenen Pull-Requests eines Laufs anzeigt. Daneben liegt ein Companion-Thread: Dort können Sie Zwischenfragen stellen, ohne den arbeitenden Agenten zu unterbrechen. Nach Darstellung von The Decoder greift dieser Thread nur auf einen begrenzten Ausschnitt der Session zu und stützt sich auf ein separates Hilfsmodell.
Mehrere Personen in derselben Session
Neu sind geteilte Cloud-Sessions. Mehrere Teammitglieder arbeiten an derselben Aufgabe und können angefangene Arbeit samt Kontext an die nächste Person übergeben, statt den Stand neu zu beschreiben.
Wo eine Session tatsächlich rechnet, bleibt wählbar. Standard ist das lokale Gateway. Daneben lassen sich gekoppelte Geräte über den Befehl openclaw connect einbinden oder Mietmaschinen nutzen, die das Werkzeug Crabbox bereitstellt — als Unterbau nennt der Bericht AWS und Hetzner.
Was offenbleibt
Träger des Projekts ist die OpenClaw Foundation, der Quellcode liegt öffentlich auf GitHub. Zu Lizenzmodell, Systemanforderungen, den Kosten der Cloud-Sessions und zu einem Zeitplan für weitere Versionen enthalten die hier ausgewerteten Quellen keine Angaben — diese Punkte sind nicht überprüft. Ebenso liegen bislang keine unabhängigen Messungen dazu vor, wie stabil das Release im Alltag läuft.
Häufige Fragen
Was ist neu in OpenClaw 2.0?
Drei Punkte: ein Setup, das vorhandene Abonnements, API-Schlüssel und lokale Modelle selbst erkennt; eine neu gebaute Browser-App mit Session Rail und Companion-Thread; und geteilte Cloud-Sessions für mehrere Personen. Das Release umfasst über 16.000 Pull-Requests.
Wer steht hinter OpenClaw?
Die OpenClaw Foundation entwickelt die Plattform als quelloffenes Projekt. Der Code ist auf GitHub verfügbar. Angaben zum Lizenzmodell macht die ausgewertete Berichterstattung nicht.
Wo laufen die Sessions von OpenClaw?
Standardmäßig auf dem lokalen Gateway. Alternativ auf gekoppelten Geräten, die über den Befehl openclaw connect eingebunden werden, oder auf Mietmaschinen, die das Werkzeug Crabbox bereitstellt — genannt werden AWS und Hetzner als Unterbau.