LIVE
+++ WebBrain: Open-Source-KI-Agent für Chrome und Firefox +++ VibeCoded AI-Slop License: Lizenz ohne Qualitätsanspruch +++ GodotMaker baut Godot-Prototypen aus einer Textidee +++ Polimill baut Japans KI-Basis für Verwaltungen +++ OpenClaw 2.0: einfacheres Setup, geteilte Sessions +++ EU bestellt KI-Supercomputer für 387,8 Millionen Euro ++++++ WebBrain: Open-Source-KI-Agent für Chrome und Firefox +++ VibeCoded AI-Slop License: Lizenz ohne Qualitätsanspruch +++ GodotMaker baut Godot-Prototypen aus einer Textidee +++ Polimill baut Japans KI-Basis für Verwaltungen +++ OpenClaw 2.0: einfacheres Setup, geteilte Sessions +++ EU bestellt KI-Supercomputer für 387,8 Millionen Euro +++
Alle News ›
AI IN LIFE AI IN LIFENEWS
DAILY
DE EN
WIRTSCHAFT

EU bestellt KI-Supercomputer für 387,8 Millionen Euro

Die EU-Behörde EuroHPC vergibt ihren bisher größten Einzelauftrag an das französische Staatsunternehmen Bull AI. Der Rechner soll in Finnland stehen.

EU bestellt KI-Supercomputer für 387,8 Millionen Euro

Symbolbild: eine kühl beleuchtete Rechnerhalle mit langen Reihen dunkler Serverschränke, dahinter ein verschneiter Kiefernwald im Abendlicht.

Die EU lässt für 387,8 Millionen Euro einen KI-Supercomputer beim französischen Staatsunternehmen Bull AI bauen; die Anlage soll in der zweiten Jahreshälfte 2027 in einem bestehenden Rechenzentrum in Finnland in Betrieb gehen.

Auf einen Blick

  • Auftragswert: 387,8 Millionen Euro – nach den Berichten der bislang größte Auftrag der EU-Supercomputer-Behörde EuroHPC.
  • Auftragnehmer: Bull AI, ein französisches Staatsunternehmen, hervorgegangen aus einer Sparte des IT-Konzerns Atos.
  • Standort: ein bereits bestehendes Rechenzentrum in Finnland; der genaue Ort wird in den beiden Quellen nicht genannt.
  • Betriebsstart: voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2027.
  • Bestand: 19 KI-Rechenzentren und rund ein Dutzend Supercomputer unter EuroHPC, darunter „Jupiter“ in Jülich.

Die Europäische Union hat ihren bislang größten Auftrag für einen KI-Rechner vergeben: Für 387,8 Millionen Euro soll das französische Staatsunternehmen Bull AI ein Hochleistungssystem in Finnland aufbauen. Den Zuschlag erteilte EuroHPC, die Supercomputer-Behörde der EU. In Betrieb gehen soll die Maschine voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2027.

Was bestellt wurde

Der Rechner entsteht nicht auf der grünen Wiese, sondern in einem bereits bestehenden Rechenzentrum in Finnland. Handelsblatt und WirtschaftsWoche nennen weder eine Spitzenrechenleistung noch einen Namen für das System. Auch der genaue Standort innerhalb Finnlands und der Betreiber des Rechenzentrums bleiben in beiden Berichten offen.

Wer Bull AI ist

Bull AI ist ein französisches Staatsunternehmen und ging aus einer Sparte des IT-Konzerns Atos hervor. Der Auftrag bleibt damit bei einem europäischen Hersteller – ein Punkt, der für die EU beim Aufbau eigener Rechenkapazität zählt. Wie sich die Auftragssumme auf Hardware, Aufbau und späteren Betrieb verteilt, geht aus den vorliegenden Berichten nicht hervor.

Das Netz, in das der Rechner kommt

EuroHPC hat den Berichten zufolge bisher 19 KI-Rechenzentren eingerichtet und betreibt rund ein Dutzend Supercomputer. Zu den bekanntesten Anlagen zählt „Jupiter“ im Forschungszentrum Jülich. Das Netz soll in den kommenden Jahren weiter wachsen, weil die Nachfrage nach Rechenzeit das verfügbare Angebot übersteigt.

Wofür die Rechenzeit gedacht ist

Evangelos Floros, Infrastruktur-Chef von EuroHPC, ordnet den Zweck der geförderten Systeme so ein:

„Die von EuroHPC geförderten Computersysteme werden unter anderem für das Training europäischer KI verwendet.“

Wie viel Rechenzeit der neuen Anlage konkret für KI-Training reserviert wird und nach welchen Regeln sie vergeben wird, steht in beiden Quellen nicht.

Was offen bleibt

Ungeklärt sind aus Sicht der beiden Berichte: Rechenleistung, Systemname, exakter Standort und Finanzierungsanteile. Wer eine konkrete Petaflops-Zahl zu diesem Auftrag liest, hat sie nicht aus diesen Meldungen. Belastbar sind bislang die Auftragssumme, der Auftragnehmer, das Land und der grobe Zeitplan.

◈ KI-GENERIERTER BERICHT · QUELLEN VERLINKT

Häufige Fragen

Wie viel kostet der neue KI-Supercomputer der EU?

Der Auftrag hat ein Volumen von 387,8 Millionen Euro. Nach den Berichten ist das der bislang größte Einzelauftrag der EU-Behörde EuroHPC.

Wo steht der neue EU-Supercomputer?

In einem bereits bestehenden Rechenzentrum in Finnland. Den genauen Ort und den Betreiber nennen die vorliegenden Berichte nicht.

Wann geht der EuroHPC-Rechner in Betrieb?

Voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2027. Ein festes Datum ist bisher nicht genannt worden.