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MiniMax hebt Alibaba-Cloud-Deal auf 1,2 Milliarden

Der chinesische KI-Entwickler hebt seine Einkaufsobergrenze für Alibaba-Cloud um 220 Prozent an – und zeigt, wie schnell Rechenkosten wachsen.

MiniMax hebt Alibaba-Cloud-Deal auf 1,2 Milliarden

Symbolbild: eine weitläufige Rechenzentrumshalle mit langen Reihen von Serverschränken im blauen Dämmerlicht.

MiniMax hat die Obergrenze für seine Cloud-Einkäufe bei Alibaba über drei Jahre um 220 Prozent auf 1,2 Milliarden US-Dollar angehoben, weil Training und Inferenz der eigenen Modelle mehr Rechenleistung verbrauchen als eingeplant.

Auf einen Blick

  • Dreijahres-Obergrenze für Alibaba-Cloud: 1,2 Milliarden US-Dollar, ein Plus von 220 Prozent.
  • Neue Jahreslimits: knapp 300 Millionen (2026), 400 Millionen (2027), 500 Millionen US-Dollar (2028).
  • Die bisherigen Limits lagen bei 115, 125 und 135 Millionen US-Dollar pro Jahr.
  • API-Budget 2026 steigt von 650.000 auf 7,5 Millionen US-Dollar; Dreijahres-Deckel nun 62,5 Millionen.
  • Halbjahresumsatz: plus 283 Prozent auf 116,6 Millionen US-Dollar, Firmenkundengeschäft plus 700 Prozent.

MiniMax hat die Obergrenze für Cloud-Einkäufe bei Alibaba über drei Jahre um 220 Prozent auf 1,2 Milliarden US-Dollar angehoben. Das berichtet die South China Morning Post unter Berufung auf Unterlagen der Hongkonger Börse. Der Grund ist schlicht: Training und Inferenz der eigenen Modelle verbrauchen mehr Rechenzeit, als das Unternehmen eingeplant hatte.

Was genau angehoben wurde

Für 2026 war ursprünglich ein Deckel von 115 Millionen US-Dollar vorgesehen. Er steigt auf knapp 300 Millionen US-Dollar, also etwa auf das Dreifache. Für 2027 wächst das Jahreslimit von 125 auf 400 Millionen US-Dollar, für 2028 von 135 auf 500 Millionen US-Dollar.

Zusammengerechnet ergeben die drei Jahresstufen die neue Gesamtsumme von 1,2 Milliarden US-Dollar; die alten Stufen summierten sich auf 375 Millionen US-Dollar. Die überarbeitete Vereinbarung läuft bis 2028. Sie deckt ausdrücklich beides ab: das Training der Modelle und den laufenden Betrieb.

Auch der API-Einkauf wächst

Neben roher Rechenleistung kauft MiniMax bei Alibaba auch API-Dienste ein. Das Budget dafür steigt für 2026 von 650.000 auf 7,5 Millionen US-Dollar, mehr als das Zehnfache. Über drei Jahre liegt der Deckel nun bei 62,5 Millionen US-Dollar, rund das Zwanzigfache der bisherigen Grenze.

Warum der Nachschlag nötig wurde

Laut den Börsenunterlagen hatte MiniMax bis Ende Juni bereits zwei Drittel seines Budgets aufgebraucht. Gleichzeitig zog das Geschäft an: Der Umsatz im ersten Halbjahr stieg um 283 Prozent auf 116,6 Millionen US-Dollar. Getragen wurde das Wachstum vom Firmenkundengeschäft, das um 700 Prozent zulegte.

Zum Portfolio des Unternehmens aus Shanghai gehören die Sprachmodelle der M-Reihe, das Videomodell H3 und die Endkunden-App Hailuo AI. Alle drei Linien binden Rechenleistung, beim Training ebenso wie bei jeder einzelnen Anfrage.

Was der Bericht offenlässt

Diese Meldung stützt sich auf eine einzige Redaktion; eine zweite unabhängige Bestätigung liegt uns nicht vor. Offen bleibt auch, warum die Vereinbarung überhaupt offenlegungspflichtig ist, etwa ob Alibaba an MiniMax beteiligt ist. Der Bericht nennt weder eine Bewertung der Aktie noch Angaben zur eingesetzten Chip-Generation, und er enthält keine wörtlichen Zitate von Unternehmen oder Analysten. Diese Lücken lassen wir bewusst offen, statt sie zu füllen.

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Häufige Fragen

Wie viel darf MiniMax künftig maximal an Alibaba zahlen?

Bis zu 1,2 Milliarden US-Dollar über drei Jahre, verteilt auf knapp 300 Millionen für 2026, 400 Millionen für 2027 und 500 Millionen US-Dollar für 2028.

Warum braucht MiniMax so viel mehr Rechenleistung?

Laut den Börsenunterlagen hatte das Unternehmen schon Ende Juni zwei Drittel seines Budgets verbraucht; Training und Inferenz der M-Modelle, des Videomodells H3 und der App Hailuo AI kosten mehr als geplant.

Wie viel Umsatz macht MiniMax?

Im ersten Halbjahr 116,6 Millionen US-Dollar, ein Plus von 283 Prozent. Der Schub kam vom Firmenkundengeschäft, das um 700 Prozent wuchs.