Muse Wonder ist Metas erstes Frontier-Modell
Meta stellt Muse Wonder und Muse Wonder Full vor: 4 US-Dollar pro Million Input-Tokens, dazu ein Langzeitgedächtnis für Agenten.
Kurz gesagt
Meta hat am 12.10.2026 mit Muse Wonder sein erstes Frontier-Modell veröffentlicht und verlangt dafür 4 US-Dollar pro Million Input-Tokens sowie 20 US-Dollar pro Million Output-Tokens über die Meta Model API.
Auf einen Blick
- Veröffentlichung am 12.10.2026: Muse Wonder über die Meta Model API, Muse Wonder Full nur für Abonnenten von Muse Code.
- API-Preis: 4 US-Dollar pro Million Input-Tokens, 20 US-Dollar pro Million Output-Tokens.
- Benchmarks laut TechCrunch vergleichbar mit Fable 5.1 und GPT-6 Astra; bei MemoryBench vor Fable, Opus und Astra.
- Trainiert im Meta-Rechenzentrum Prometheus im Zentrum von Ohio, das 2026 in Betrieb ging.
- Nicht genannt: Parameterzahl, Kontextfenster und Lizenzstatus der Gewichte.
Meta hat am 12.10.2026 mit Muse Wonder sein erstes Frontier-Modell veröffentlicht und verlangt dafür 4 US-Dollar pro Million Input-Tokens sowie 20 US-Dollar pro Million Output-Tokens über die Meta Model API. Damit liegt der Zugang preislich auf dem Niveau, das TechCrunch für GPT-6 Sol oder Opus 5.5 ansetzt. Der Konzern, der seine Modelle lange als kostenlose Gewichte verteilt hat, verkauft diesmal Rechenzeit.
Benchmarks auf Augenhöhe, Gedächtnis als Unterschied
Laut TechCrunch erreicht Muse Wonder vergleichbare Benchmark-Werte wie Fable 5.1 und GPT-6 Astra. Bei MemoryBench liegt das Modell vor Fable, Opus und Astra. Auch bei komplexen Aufgaben wie Programmieren soll es stärker abschneiden. Konkrete Punktzahlen nennt der Bericht nicht, ein Vergleich im Detail ist daher nicht möglich.
Active Memory: gebaut für Aufträge über Tage
Das auffälligste neue Merkmal heißt Active Memory. Das Modell soll Informationen, die Nutzerinnen und Nutzer selbst einbringen, länger behalten und über Sitzungen hinweg zusammenführen. Gedacht ist das für persönliche Assistenten, die an einem Auftrag Tage statt Minuten arbeiten. Muse Wonder treibt auch den Muse-Agenten an.
Die Research Scientist Kavya Kopparapu beschreibt das Ziel in der Übersetzung so: Das Modell solle behalten, „was Ihnen wichtig ist“ – über Tage, Wochen und Monate hinweg.
Zwei Varianten, zwei Zugangswege
Über die Meta Model API steht nur Muse Wonder bereit. Die größere Variante Muse Wonder Full erhalten ausschließlich Abonnenten von Muse Code; über die API wird sie nicht ausgeliefert. Was dieses Abonnement kostet und worin Full technisch über Wonder hinausgeht, bleibt in der Berichterstattung offen.
Trainiert in Ohio
Trainiert wurde das Modell im Meta-Rechenzentrum Prometheus im Zentrum von Ohio, das 2026 den Betrieb aufgenommen hat. Für Meta ist das die erste Modellgeneration, die vollständig aus dieser Anlage kommt.
Was wir nicht prüfen konnten
Parameterzahl, Kontextfenster und Lizenzstatus der Gewichte sind nicht veröffentlicht. In der Anrisszeile des Wired-Berichts ist von neuen Funktionen die Rede, die Agenten davon abhalten sollen, aus dem Ruder zu laufen – den Text selbst konnten wir nicht laden, ebenso wenig den Golem-Bericht hinter dessen Cookie-Hürde. Welche Schutzmechanismen Meta genau eingebaut hat und wie sie wirken, ist damit unbestätigt. Diese Punkte ergänzen wir, sobald eine prüfbare Quelle vorliegt.
Häufige Fragen
Was kostet Muse Wonder über die API?
4 US-Dollar pro Million Input-Tokens und 20 US-Dollar pro Million Output-Tokens über die Meta Model API. Laut TechCrunch entspricht das etwa dem Preisniveau von GPT-6 Sol oder Opus 5.5.
Wie unterscheiden sich Muse Wonder und Muse Wonder Full?
Muse Wonder läuft über die Meta Model API. Muse Wonder Full ist Abonnenten von Muse Code vorbehalten und wird nicht über die API ausgeliefert; weitere Unterschiede hat Meta nicht beziffert.
Sind die Gewichte von Muse Wonder frei verfügbar?
Das ist nicht bestätigt. Der einzige Bericht, den wir lesen konnten, nennt weder Lizenz noch Parameterzahl oder Kontextfenster – wir führen das deshalb als offene Frage und nicht als Open-Weights-Release.