OpenAI-Modelle kommen in die Google Cloud
GPT-6 Astra, Sol und Luna sollen in wenigen Wochen über Googles Model Garden laufen – samt Antigravity und Gemini Agent.
Kurz gesagt
OpenAI bringt seine aktuellen Spitzenmodelle in den Model Garden der Google Cloud, wo sie laut Bericht in wenigen Wochen allgemein verfügbar sein sollen.
Auf einen Blick
- Der Model Garden der Google Cloud enthält bereits mehr als 200 Modelle von Google, Partnern und aus Open-Source-Projekten.
- Flaggschiff ist GPT-6 Astra; GPT-6.1 Sol kostet 5-mal weniger, GPT-6 Luna 100-mal weniger als Astra.
- Sol und Luna erschienen Ende September; die Freigabe in der Google Cloud soll in wenigen Wochen folgen.
- Geplant sind auch Antigravity, Gemini Agent und später der Betrieb im Confidential-Compute-Portfolio mit TEE.
- Googles Rabatte für langfristige Abnahmezusagen sollen laut Bericht auch für die OpenAI-Modelle gelten.
OpenAI will seine aktuellen Spitzenmodelle bei einem direkten Konkurrenten anbieten: Sie sollen über den Model Garden der Google Cloud buchbar werden, die allgemeine Verfügbarkeit nennt der Bericht mit „in wenigen Wochen".
Der Model Garden als Eintrittstor
Der Model Garden ist Googles Katalog, über den Kundschaft ein Modell direkt in der eigenen Cloud-Umgebung startet. Dort liegen bereits mehr als 200 neuronale Netze von Google selbst, von Partnern und aus Open-Source-Projekten. Die OpenAI-Modelle kommen als weitere Einträge hinzu – technisch ein kleiner Schritt, geschäftlich der eigentliche Punkt.
Drei Modelle, drei Preisklassen
Im Zentrum steht GPT-6 Astra, laut Bericht das Flaggschiff mit Sicherheitsoptimierungen für den Unternehmenseinsatz. Es erreichte im Cybersecurity-Benchmark ExploitBench die volle Punktzahl und war an KI-gestützten mathematischen Entdeckungen beteiligt. Daneben stehen die Ende September veröffentlichten schlankeren Varianten: GPT-6.1 Sol kostet 5-mal weniger als Astra, GPT-6 Luna 100-mal weniger.
Antigravity, Gemini Agent, Confidential Compute
Der Model Garden ist nicht der einzige Anschlusspunkt. Die Modelle sollen auch in Antigravity landen, Googles Werkzeug für Vibe Coding mit Agenten-Ensembles, sowie im Gemini Agent, der Geschäftsabläufe über mehrere Clouds hinweg automatisiert. Als Folgeschritt ist der Betrieb in Googles Confidential-Compute-Portfolio geplant, das Berechnungen in verschlüsselten Ausführungsumgebungen (TEE) abschirmt.
Warum der Einkauf das Argument ist
Wer Google Cloud ohnehin nutzt, bezahlt die OpenAI-Modelle über ein bestehendes Budget statt über einen zweiten Vertrag. Laut Bericht greifen dabei auch Googles Rabatte für langfristige Abnahmezusagen. Google-Cloud-Chef Thomas Kurian begründet den Schritt damit, Kunden eine „breite Auswahl an Modellen" zu geben – für bessere Qualität bei niedrigeren Kosten.
Was offen bleibt
Von drei vorgesehenen Quellen war für diesen Artikel nur eine abrufbar: die Meldung von SiliconANGLE vom 21.10.2026. Die Ankündigungsseite von OpenAI antwortete mit HTTP 403, der Bericht von Ars Technica war nicht erreichbar. Unbestätigt bleiben damit Regionen, konkrete Listenpreise, Vertragsdetails und die Frage, auf welcher Hardware die Modelle in der Google Cloud rechnen. Ein genaues Startdatum hat bislang niemand genannt.
Häufige Fragen
Welche OpenAI-Modelle kommen in die Google Cloud?
Genannt sind GPT-6 Astra als Flaggschiff sowie die schlankeren Varianten GPT-6.1 Sol und GPT-6 Luna, die Ende September erschienen sind.
Wann sind die OpenAI-Modelle in Google Cloud verfügbar?
Der Bericht nennt allgemeine Verfügbarkeit in wenigen Wochen. Ein konkretes Datum wurde nicht veröffentlicht, und wir konnten keines bei OpenAI selbst prüfen.
Was kosten die OpenAI-Modelle bei Google Cloud?
Listenpreise liegen nicht vor. Bekannt ist nur das Verhältnis: Sol kostet 5-mal weniger als Astra, Luna 100-mal weniger; Googles Langfristrabatte sollen zusätzlich greifen.