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Harvey II: Die Anwalts-KI bekommt ein Gedächtnis

Das Legal-KI-Unicorn startet seine zweite Plattform-Generation: Memory lernt den Stil einzelner Anwälte, Spaces organisieren Mandate.

Harvey II: Die Anwalts-KI bekommt ein Gedächtnis

Symbolbild · KI-generiert (AI IN LIFE)

Auf einen Blick

  • Harvey II vorgestellt am 18. August 2026
  • Memory lernt Stil und Präferenzen — wirksam in Harvey, Word, Outlook und Agenten
  • Rollout in drei Stufen: Personal (Early Access), Shared, Organizational Memory
  • Sechs Monate Entwicklung mit AmLaw-, Magic-Circle- und Fortune-500-Partnern
  • Zuletzt gemeldeter Umsatz: rund 190 Mio. Dollar ARR (Januar 2026)

Was ist neu? Harvey, eines der wertvollsten Legal-KI-Startups, hat mit Harvey II die zweite Generation seiner Plattform vorgestellt. Kern ist „Memory“: Das System lernt Wortwahl, Schreibstil, Zitierweise und Arbeitsstruktur einzelner Anwälte — und behält diese Präferenzen über Harvey, Microsoft Word, Outlook und KI-Agenten hinweg.

Wie beschreibt Harvey das selbst? „Memory is all about the ability to learn your preferences — your choice of words, your drafting style, the structure of the work“, sagt Chief Product Officer Anique Drumright. Und weiter: „Harvey gets better and better the more you use it. The agents get better. So, this is a game changer.“

Was steckt noch drin? Neben Memory führt Harvey II „Spaces“ ein — mandats- und projektbasierte Arbeitsbereiche mit Dokumenten, Aufgaben, Berechtigungen und Arbeitshistorie. KI-Agenten starten künftig mit vorhandenem Kontext und können substanziellere juristische Arbeit übernehmen, ohne Mandantendaten zwischen Spaces zu verschieben.

Wie läuft der Rollout? In drei Stufen: Personal Memory ist bereits im Early Access, es folgen Shared Memory für gemeinsame Mandate und Organizational Memory für kanzleiweite Standards mit Zugriffsgrenzen. Entwickelt wurde die Plattform über sechs Monate mit Partnerkanzleien aus den USA, Großbritannien, Europa, Nahost und Asien-Pazifik — darunter AmLaw- und Magic-Circle-Kanzleien sowie Fortune-500-Konzerne.

Warum ist das relevant? Harvey meldete Anfang 2026 rund 190 Millionen Dollar Jahresumsatz (ARR). Mit Memory verlagert sich der Wettbewerb der Legal-KI-Anbieter von reiner Modellqualität hin zu persistenter Personalisierung — je länger eine Kanzlei das System nutzt, desto höher die Wechselkosten.

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Häufige Fragen

Was ist Harvey II?

Die zweite Generation der Legal-KI-Plattform Harvey — mit persistentem Memory, mandatsbasierten Spaces und kontextbewussten Agenten.

Was macht das Memory-Feature?

Es lernt Schreibstil, Wortwahl und Arbeitsweise einzelner Anwälte und wendet diese Präferenzen konsistent über alle Tools und Mandate hinweg an.

Wer kann Harvey II nutzen?

Personal Memory ist im Early Access; der volle Rollout folgt stufenweise für Kanzleien und Rechtsabteilungen weltweit.