Perplexity-Agent läuft lokal auf Windows-PCs mit RTX
Perplexity bringt seinen Agenten als lokale App auf Windows: nötig sind mindestens 24 GB VRAM, dafür bleiben sensible Dateien auf dem Rechner.
Kurz gesagt
Perplexity Portable Computer ist ab sofort für Windows verfügbar und lässt den Agenten vollständig lokal auf GeForce-RTX- und RTX-PRO-Karten mit mindestens 24 GB VRAM laufen.
Auf einen Blick
- Hardware-Hürde: GeForce RTX oder RTX PRO mit 24 GB VRAM oder mehr; Unterstützung für DGX Station kündigt NVIDIA für später an.
- Lokales Modell: unter anderem Qwen 3.8 27B, nachtrainiert für Perplexity Computer und auf RTX-GPUs optimiert.
- Lokal erledigte Arbeit verbraucht laut NVIDIA keine Perplexity-Computer-Credits.
- Angebunden sind Outlook, OneDrive, Word, Google Drive, Gmail, Slack und GitHub; Preise nennt der Beitrag nicht.
Perplexity Portable Computer, die lokal laufende Variante des Agenten Perplexity Computer, ist ab sofort auch unter Windows nutzbar. NVIDIA beschreibt die Freigabe in einem eigenen Blogbeitrag vom 14.09.2026. Voraussetzung ist eine GeForce-RTX- oder RTX-PRO-GPU mit mindestens 24 GB Videospeicher.
Der Agent plant und arbeitet auf dem eigenen Rechner
Die App zerlegt mehrstufige Aufgaben und führt sie mit einem lokalen Modell aus. Genannt wird Qwen 3.8 27B, das eigens für Perplexity Computer nachtrainiert und für RTX-GPUs optimiert wurde. Als Beispiele führt NVIDIA das Sichten offener Pull Requests auf GitHub samt Hinweis auf veraltete Dokumentation an, außerdem das Durchsuchen von Depotauszügen und Steuerunterlagen nach wiederkehrenden Gebühren sowie die Analyse von Anmeldestrecken mit anschließendem Post in Slack. Angebunden sind Outlook, OneDrive, Word, Google Drive, Gmail, Slack und GitHub.
Warum lokal zwei Dinge spart
Erstens bleiben sensible Dateien auf dem Gerät. Erkennt der Agent, dass ein Arbeitsschritt Unterstützung aus der Cloud braucht, fragt er vorher um Erlaubnis, bevor Daten den Rechner verlassen. Zweitens zählt lokal erledigte Arbeit nach Angaben von NVIDIA nicht gegen das Credit-Kontingent von Perplexity Computer.
Hardware-Hürde und offene Fragen
Die Marke von 24 GB VRAM schließt einen Großteil verbreiteter Spiele-Grafikkarten aus. Die Windows-Fassung erweitert eine Basis, die bislang DGX-Spark-Systeme und RTX-PCs unter Linux abdeckte; Unterstützung für DGX Station stellt NVIDIA in Aussicht, ohne einen Termin zu nennen.
Nicht belegt ist, wie schnell der lokale Agent tatsächlich arbeitet: Der Beitrag nennt weder Token-Durchsätze noch Vergleichswerte gegenüber der Cloud-Variante. Auch Preise und Lizenzbedingungen bleiben offen. Da als Quelle allein der Herstellerblog vorliegt, sind die Angaben zu Datenschutz und Credits bislang nicht unabhängig überprüft.
Häufige Fragen
Welche Grafikkarte brauche ich für Perplexity Portable Computer?
Eine GeForce RTX oder RTX PRO mit 24 GB VRAM oder mehr. Karten mit weniger Videospeicher führt NVIDIA nicht als unterstützt auf.
Gehen meine Daten trotzdem in die Cloud?
Standardmäßig nicht. Braucht ein Arbeitsschritt Cloud-Unterstützung, fragt der Agent laut NVIDIA vorher um Erlaubnis.
Was kostet Perplexity Portable Computer?
Der Blogbeitrag nennt keinen Preis. Bekannt ist nur, dass lokal erledigte Arbeit keine Perplexity-Computer-Credits verbraucht.