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DeepSeek bringt V4 Pro in Produktion — und erhöht die Preise

DeepSeek macht V4 Pro produktionsreif, veröffentlicht seine Agent-Software als Open Source — und verteuert die API deutlich, mit Spitzen- und Nebenzeiten.

DeepSeek bringt V4 Pro in Produktion — und erhöht die Preise

Symbolbild · KI-generiert (AI IN LIFE)

Auf einen Blick

  • Input-Preis steigt auf 0,66 $ (Nebenzeit) bzw. 1,32 $ (Spitzenzeit) pro Mio. Tokens
  • Cache-Treffer verteuern sich in der Spitze um mehr als das Zehnfache
  • Neue Preise gelten ab dem 16. August 2026
  • Terminal Bench 2.1: von 72,1 auf 87,9; DeepSWE: von 12,8 auf 62,7
  • Agent-Software „Harness v0.1“ jetzt quelloffen unter MIT-Lizenz

Der chinesische KI-Anbieter DeepSeek hat sein Flaggschiffmodell als V4-Pro-0813 aus der Testphase in die Produktion überführt — und zugleich eine deutliche Preiserhöhung angekündigt. Ab dem 16. August gelten zeitbasierte Tarife: Der Input-Preis für V4 Pro steigt von 0,435 auf 0,66 Dollar pro Million Tokens in Nebenzeiten und auf 1,32 Dollar zu Spitzenzeiten.

Am stärksten verteuern sich Cache-Treffer: von 0,003625 auf 0,022 Dollar in Nebenzeiten beziehungsweise 0,044 Dollar zu Spitzenzeiten — in der Spitze mehr als das Zehnfache. Die Peak-Fenster orientieren sich an chinesischen Geschäftszeiten. DeepSeek begründet den Schritt mit stark ausgelasteter Infrastruktur und wachsender Agent-Nachfrage.

Technisch legt V4 Pro deutlich zu: Im Terminal Bench 2.1 steigt der Wert von 72,1 auf 87,9, im DeepSWE-Benchmark von 12,8 auf 62,7. Das Kontextfenster bleibt bei einer Million Tokens; neu sind native Unterstützung für OpenAIs Responses API sowie drei Reasoning-Stufen („low“, „high“, „max“).

Parallel veröffentlicht DeepSeek seine Agent-Software „Harness v0.1“ als Open Source unter MIT-Lizenz. Das modulare Plugin-System namens Cordis macht Werkzeuge, Sandboxes, Sessions und sogar die Oberfläche austauschbar. Binnen drei Tagen bewarben sich über 700 Projekte für den Beta-Test.

Die Preisoffensive markiert einen Strategiewechsel: DeepSeek war als Preisbrecher angetreten und monetarisiert nun Premium-Leistung — ausgerechnet während OpenAI seine Preise senkt. Hintergrund ist auch die laufende Kapitalaufnahme vor einem geplanten Börsengang.

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Häufige Fragen

Warum erhöht DeepSeek die Preise?

Das Unternehmen verweist auf stark ausgelastete Infrastruktur durch Agent-Workloads und setzt vor dem geplanten Börsengang auf Monetarisierung statt reinen Preiswettbewerb.

Was ändert sich bei den Tarifen konkret?

Ab dem 16. August gelten Spitzen- und Nebenzeiten: V4-Pro-Input kostet 0,66 bis 1,32 Dollar pro Million Tokens, Cache-Treffer steigen auf 0,022 bis 0,044 Dollar.

Was ist DeepSeek Harness?

Eine quelloffene Agent-Software (MIT-Lizenz) mit dem Plugin-System Cordis, bei dem sich alle Komponenten — von Tools über Sandboxes bis zur UI — austauschen lassen.