LIVE
Alle Meldungen ›
AI IN LIFENEWS
Tools & AnwendungenWirtschaft & DealsKI-ModelleForschungGesellschaftChips & InfrastrukturSicherheitRegulierung & RechtRobotikTests OpenAIAnthropicGoogle & DeepMindMetaAlibaba / QwenxAIByteDance
Start › OpenAI › WIRTSCHAFT
WIRTSCHAFT

OpenAI testet Werbung in der ChatGPT-Bildgenerierung

Ab Oktober zeigt OpenAI zuerst in den USA grafische Anzeigen, während ChatGPT ein Bild generiert – sichtbar für Gratis- und Go-Konten.

OpenAI testet Werbung in der ChatGPT-Bildgenerierung
Symbolbild: Nahaufnahme über der Schulter auf ein Tablet, auf dem neben dem halb fertigen Bild ein zweites farbiges Rechteck einblendet, während ein Daumen über dem Glas schwebt.

Kurz gesagt

OpenAI schaltet ab Oktober 2026 grafische Anzeigen in ChatGPT, und zwar in der Wartezeit der Bildgenerierung, zunächst nur in den USA und nur für Gratis- und Go-Konten.

Auf einen Blick

  • Format: Display-Anzeigen laufen in der Wartezeit der Bildgenerierung, laut OpenAI klar markiert und vom erzeugten Bild getrennt.
  • Start: Test ab Oktober 2026, zunächst US-Nutzer:innen und eine erste Gruppe von Werbekunden.
  • Reichweite: ChatGPT kommt laut t3n auf 1,2 Milliarden Nutzer:innen pro Woche.
  • Erste Messwerte: WeightWatchers nennt Akquisitionskosten rund 15 % unter dem eigenen Benchmark für Suchanzeigen.
  • Vorgeschichte: Textanzeigen seit Februar 2026, Ausweitung nach Europa im August 2026.

OpenAI verlagert die Werbung in ChatGPT an eine neue Stelle: in die Bildgenerierung. Ab Oktober 2026 sollen US-Nutzer:innen grafische Anzeigen sehen, während das System an ihrem Bild rechnet. Zum Teststart sind nur Gratis-Konten und das günstige Abo ChatGPT Go betroffen, dazu eine erste Gruppe von Werbekunden.

Die Wartezeit wird zur Werbefläche

Neu ist nicht die Werbung selbst, sondern Format und Ort. Bisher liefen Textanzeigen im Gesprächsverlauf; jetzt kommt Display-Werbung dazu, die genau in dem Moment erscheint, in dem ohnehin niemand etwas tun kann. OpenAI beschreibt die Anzeigen als klar gekennzeichnet und vom erzeugten Bild getrennt. Als Nutzen nennt das Unternehmen, neue Marken kennenzulernen und Kaufentscheidungen vorzubereiten.

Was an Zahlen belegt ist

t3n beziffert die Reichweite von ChatGPT auf 1,2 Milliarden Nutzer:innen pro Woche – das ist die Größenordnung, um die es bei der Monetarisierung geht. Aus den ersten Tests nennt der Bericht zwei Werbekunden: WeightWatchers gibt Akquisitionskosten rund 15 % unter dem eigenen Benchmark für bezahlte Suchanzeigen an, Workmagic meldet für die Wellness-Marke Dose statistisch signifikante Zuwächse. Das sind Angaben der Werbetreibenden, keine geprüften Marktdaten. Preise, Umsatzerwartungen oder ein Anteil am Konzernumsatz werden nicht genannt.

Vom Textbanner zum Bild

Die Textanzeigen starteten im Februar 2026, im August 2026 folgte die Ausweitung nach Europa. derStandard hält fest, dass die Auswahl der Werbung vom Chatverlauf abhängt, und gibt OpenAIs Zusicherung wieder, Werbekunden hätten keinen direkten Zugriff auf Gesprächsinhalte. Das Medium ordnet den Schritt als Enshittification ein, also als schleichende Verschlechterung eines Dienstes, nachdem die Nutzerbasis steht.

Offene Punkte

Ein Datum für visuelle Anzeigen außerhalb der USA gibt es nicht; der Bezug auf Europa betrifft ausschließlich die Textanzeigen vom August 2026. Für ChatGPT Plus ist keine Änderung angekündigt – was nicht dasselbe ist wie eine Zusage, dass dort keine Werbung kommt. Ob die Anzeigen über die Bildgenerierung hinauswachsen, steht in den Quellen nur als Möglichkeit, erkennbar am Wort „zunächst“. Der Beitrag von derStandard war beim Abruf teils hinter einer Bezahlschranke, das Veröffentlichungsdatum dort nicht sichtbar.

◈ KI-GENERIERTER BERICHT · QUELLEN VERLINKT

Häufige Fragen

Wer sieht die neuen Bildanzeigen in ChatGPT?

Zum Teststart Gratis-Konten und ChatGPT Go in den USA, zusammen mit einer ersten Gruppe von Werbekunden.

Kommt die Werbung in der Bildgenerierung auch nach Deutschland?

Dafür nennen die Quellen kein Datum. Nach Europa ausgeweitet wurden im August 2026 die Textanzeigen, nicht die visuellen Anzeigen.

Nach welchen Daten wird die Werbung ausgewählt?

Laut derStandard richtet sich die Auswahl nach dem Chatverlauf. OpenAI gibt an, dass Werbekunden keinen direkten Zugriff auf Gesprächsinhalte haben.

Quellen

Weitere Berichte