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Enact Intelligence: 30 Millionen Dollar Pre-Seed

Der Schweizer Robotik-Entwickler sammelt 30 Millionen Dollar ein – unter den Geldgebern Yann LeCun, Mistral-Chef Arthur Mensch und Thomas Wolf von Hugging Face.

Enact Intelligence: 30 Millionen Dollar Pre-Seed
Symbolbild: Zwei Greiferfinger schließen sich um ein dünnes Glasfläschchen, während die Status-LEDs am offenliegenden Aktuator gerade aufleuchten.

Kurz gesagt

Enact Intelligence, rechtlich die Eta Robotics AG, hat eine Pre-Seed-Runde über 30 Millionen Dollar abgeschlossen, um eigene kraftsensitive Aktuatoren und Robotermodelle für mehrere Bauformen zu entwickeln.

Auf einen Blick

  • Runde: 30 Millionen Dollar Pre-Seed, bekanntgegeben am 22.10.2026.
  • Investoren: Redalpine, Notion Capital, Firstminute Capital; Angels Yann LeCun, Arthur Mensch, Thomas Wolf.
  • Sitz Schweiz, gegründet 2026; CEO und Mitgründer Manuel Yves Galliker, zuvor bei Physical Intelligence.
  • Technik: eigene Aktuatoren mit Kraft- und Berührungssensorik, FPGAs als Rechenbasis im Roboter.
  • Team mit Leuten von Google DeepMind, Amazon, Physical Intelligence und 1X Technologies.

Enact Intelligence hat eine Pre-Seed-Runde über 30 Millionen Dollar abgeschlossen — eine ungewöhnlich große erste Runde für ein Unternehmen, das erst 2026 gegründet wurde. Hinter dem Namen steht nach Angaben von SiliconANGLE die Schweizer Eta Robotics AG. Zu den Geldgebern zählen Yann LeCun, Mistral-Chef Arthur Mensch und Hugging-Face-Mitgründer Thomas Wolf.

Wer das Geld gibt

Tech.eu nennt Redalpine, Notion Capital und Firstminute Capital als institutionelle Investoren. SiliconANGLE spricht allgemein von einem Konsortium mit mehreren Wagniskapitalgebern, ohne sie zu benennen. Eine Bewertung des Unternehmens steht in keiner der beiden Veröffentlichungen.

Kraft statt Kamera

Der technische Ansatz dreht sich um Aktuatoren, die Enact selbst baut: Kraft- und Berührungssensorik sitzt direkt im Antrieb, nicht in einer externen Kameraaufnahme. Galliker beschreibt das als Neudenken des gesamten Stacks — von der Modellarchitektur über die Datenpipelines bis hinunter zu Aktuatoren und Sensoren. Ein Roboter, der Kräfte in seinen eigenen Gelenken spürt, soll Objekte genauer greifen und aus weniger Daten lernen. Ob das in der Fabrik trägt, belegt bisher keine veröffentlichte Messung.

Modelle für mehrere Bauformen

Statt Algorithmen auf eine einzelne Roboterbauform zuzuschneiden, will Enact Modelle trainieren, die verschiedene Formfaktoren und Konfigurationen steuern. Das Unternehmen trainiert dafür von Grund auf vor, anstatt offene Modelle nachzujustieren — ein teurer Weg, der die Höhe der Runde erklärt. Als Rechenbasis im Roboter sind FPGAs vorgesehen.

Was offen bleibt

Beide Quellen nennen weder eine Mitarbeiterzahl noch einen Termin für ein erstes Produkt. Auch wie viele Aktuatoren bereits laufen und mit welchen Industriekunden gesprochen wird, steht in keinem der Berichte. Das Geld soll in die Einstellung von Ingenieuren sowie in Hardware und Forschung fließen; die Neuzugänge kommen laut SiliconANGLE von Google DeepMind, Amazon, Physical Intelligence und 1X Technologies.

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Häufige Fragen

Wie viel Geld hat Enact Intelligence eingesammelt?

30 Millionen Dollar in einer Pre-Seed-Runde, bekanntgegeben am 22. Oktober 2026.

Wer investiert in Enact Intelligence?

Laut tech.eu Redalpine, Notion Capital und Firstminute Capital, dazu die Angel-Investoren Yann LeCun, Arthur Mensch und Thomas Wolf.

Was macht Enact Intelligence anders als andere Robotik-Startups?

Eigene Aktuatoren mit Kraft- und Berührungssensorik, Modelle für mehrere Roboterbauformen statt einer, Vortraining von Grund auf und FPGAs im Roboter.

Quellen

Weitere Berichte