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OpenAI kündigt Werbung mit Sponsored Agents an

Der ChatGPT-Anbieter stellt Werbeformate vor: Sponsored Agents, Werkzeuge für Marketing-Teams und Anbindungen an HubSpot und Shopify.

OpenAI kündigt Werbung mit Sponsored Agents an
Symbolbild: Im Studio schiebt ein Förderband neutrale Produktpackungen an einer Kamera vorbei, während auf den Monitoren abstrakte Farbblöcke laufen.

Kurz gesagt

OpenAI bringt Werbung in seine KI-Produkte und nennt dafür drei Bausteine: Sponsored Agents, Werkzeuge für Marketing-Teams sowie Anbindungen an HubSpot und Shopify.

Auf einen Blick

  • OpenAI kündigt neue KI-gestützte Werbeformate an; im Mittelpunkt steht ein Format namens Sponsored Agents.
  • Für Marketing-Teams sind eigene Werkzeuge vorgesehen. Welche Funktionen sie umfassen, nennt die Kurzfassung nicht.
  • Genannte Anbindungen: HubSpot (Kundendaten und Kampagnen) und Shopify (Online-Shops).
  • Nicht verifiziert: Starttermin, Märkte, Preise, Kennzeichnung der Anzeigen. Die Ankündigungsseite antwortete mit HTTP 403.

OpenAI steigt ins Werbegeschäft ein. Unter dem Titel Reimagining advertising with AI stellt das Unternehmen KI-gestützte Werbeformate vor. Im Mittelpunkt steht ein Format namens Sponsored Agents, dazu kommen Werkzeuge für Marketing-Teams und Anbindungen an HubSpot und Shopify.

Was an Sponsored Agents neu wäre

Klassische Onlinewerbung belegt eine Fläche: Banner, Suchtreffer, Videoslot. Ein gesponserter Agent wäre stattdessen ein handelndes Element – eine Instanz, die im Auftrag einer Marke etwas tut oder vorschlägt.

Wie ein solcher Agent im Produkt auftritt, wer ihn auslöst und wie er als Werbung erkennbar gemacht wird, geht aus der uns zugänglichen Kurzbeschreibung nicht hervor. Genau diese drei Fragen entscheiden aber darüber, ob Nutzerinnen und Nutzer bezahlte von unbezahlten Antworten unterscheiden können.

Warum ausgerechnet HubSpot und Shopify

HubSpot verwaltet Kontakte und Kampagnen vor allem im Mittelstand, Shopify betreibt Online-Shops samt Produktkatalog. Beide Systeme halten damit genau das, was Werbung adressierbar macht: Kundendaten auf der einen, Artikeldaten auf der anderen Seite.

Eine Anbindung dorthin würde bedeuten, dass Kampagnen nicht neu aufgesetzt werden müssen, sondern an bestehende Bestände andocken. Welche Daten dabei in welche Richtung fließen, ist bislang nicht beschrieben.

Was wir nicht bestätigen konnten

Die Ankündigungsseite von OpenAI war bei unserem Abruf nicht erreichbar und antwortete mit dem Statuscode 403. Dieser Text stützt sich deshalb auf den Titel und die Kurzbeschreibung der Seite.

Unbestätigt bleiben: Starttermin, betroffene Länder und Produktoberflächen, Preismodell, die Kennzeichnungsregeln für Anzeigen sowie die Frage, ob Werbung auch in bezahlten Tarifen erscheint. Wir tragen diese Punkte nach, sobald die Quelle wieder abrufbar ist.

Einordnung

Für OpenAI wäre Werbung eine dritte Einnahmequelle neben Abonnements und API-Nutzung – und die erste, bei der nicht die zahlende Kundschaft bestimmt, was in der Antwort steht. Für Werbetreibende ist der interessante Teil weniger das Format als die Anbindung: Wer Produktdaten und Kontakte schon in HubSpot oder Shopify hält, hätte einen kurzen Weg in das neue System.

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Häufige Fragen

Was sind Sponsored Agents?

Ein von OpenAI angekündigtes Werbeformat, bei dem Werbung nicht als Anzeigenfläche, sondern über einen Agenten läuft. Eine genauere Funktionsbeschreibung liegt uns nicht vor, weil die Ankündigungsseite nicht abrufbar war.

Kommt jetzt Werbung in ChatGPT?

OpenAI kündigt Werbeformate für seine KI-Produkte an. Welche Oberflächen betroffen sind und ob auch bezahlte Tarife Werbung zeigen, ist aus der uns vorliegenden Kurzfassung nicht belegt.

Was haben HubSpot und Shopify damit zu tun?

Beide werden als Anbindungen genannt. HubSpot liefert Kontakt- und Kampagnendaten, Shopify Produkt- und Shopdaten. Umfang und Datenfluss der Integrationen sind bisher nicht beschrieben.

Quellen

Weitere Berichte