LIVE
Alle Meldungen ›
AI IN LIFENEWS
Tools & AnwendungenWirtschaft & DealsKI-ModelleGesellschaftForschungChips & InfrastrukturSicherheitRegulierung & RechtRobotik OpenAIAnthropicGoogle & DeepMindAlibaba / QwenxAIMetaByteDance
StartSicherheit › SICHERHEIT
SICHERHEIT

KI-Flirt-Apps: Die neue Betrugsmasche ist da

Ein Sicherheitsforscher analysierte die Fake-App Dora — und bekam mitten in der Untersuchung einen simulierten Anruf von einem KI-Profil.

KI-Flirt-Apps: Die neue Betrugsmasche ist da
Symbolbild: Auf einem Analysetisch leuchtet ein Prüfhandy in der Halterung auf, waehrend eine Hand danach greift und daneben Statuslampen blinken — die Szene ist KI-generiert.

Kurz gesagt

Romance-Betrug laeuft inzwischen in eigens gebauten Dating-Apps, in denen Profil, Chat und sogar der eingehende Anruf maschinell erzeugt werden.

Auf einen Blick

  • Sicherheitsforscher Matthew „Zigula“ Gore-Kormanik untersuchte die betruegerische Dating-App Dora.
  • Waehrend der Analyse erschien ein Pop-up: ein eingehender Anruf von einem Profil namens Jennifer.
  • Jennifers Bio nennt 41 Jahre, Sternzeichen Schuetze, rote Haare, blaue Augen, Piercings, Musik und Horrorfilme.
  • Der Verge-Bericht ist die einzige Quelle; der Volltext war beim Schreiben nicht abrufbar.

Romance-Betrug braucht keine gestohlenen Fotos und keinen geduldigen Betrueger mehr. Er laeuft inzwischen in eigens gebauten Dating-Apps, in denen Profil, Chatverlauf und sogar der eingehende Anruf maschinell erzeugt werden. Der Sicherheitsforscher Matthew „Zigula“ Gore-Kormanik hat einen solchen Fall dokumentiert.

Ein Anruf mitten in der Analyse

Gore-Kormanik untersuchte eine betruegerische Dating-App mit dem Namen Dora. Waehrend er die App analysierte, erschien ein Pop-up im laufenden Programm: ein eingehender Anruf von einer Nutzerin namens Jennifer.

Das hinterlegte Profil war so detailliert ausgearbeitet, dass es wie ein Mensch wirkt. Es nennt ein Alter von 41 Jahren, das Sternzeichen Schuetze, rote Haare, blaue Augen und Piercings, dazu Musik und Horrorfilme als Interessen. Hinter keiner dieser Angaben steht eine Person.

Warum das Muster funktioniert

Die klassische Warnregel lautete: Wer zu schnell zu viel Interesse zeigt, ist verdaechtig. Generative Modelle druecken die Kosten fuer genau diese Zuwendung auf nahezu null. Ein Anruf wenige Minuten nach der Installation ist damit kein Zeichen von Aufwand mehr, sondern eine Funktion der App.

Ebenso wichtig wie die KI ist die Bauform. Der Betrug steckt nicht in einem Fake-Konto auf einer etablierten Plattform, sondern in einer eigenen App — es gibt also keinen Betreiber, der moderiert. Das ist eine Einordnung, keine Angabe der Quelle.

Was dieser Text nicht belegt

Der Bericht von The Verge war beim Schreiben dieses Beitrags nicht abrufbar; belegt sind nur der Titel und der oben wiedergegebene Auszug. Offen bleibt daher, ueber welchen Weg Dora verteilt wurde, ob die Stores von Google oder Apple betroffen waren, wie viel Geld abgeflossen ist und welche KI-Werkzeuge konkret im Einsatz waren. Diese Luecken bleiben hier sichtbar, statt gefuellt zu werden.

◈ KI-GENERIERTER BERICHT · QUELLEN VERLINKT

Häufige Fragen

Was ist die Dating-App Dora?

Eine betruegerische Dating-App, die ein Sicherheitsforscher analysiert hat. Statt echter Mitglieder arbeitet sie mit maschinell erzeugten Profilen wie der angeblichen Nutzerin Jennifer.

Woran erkennt man eine gefaelschte Dating-App?

Im dokumentierten Fall kam sehr frueh ungefragt ein Anruf-Pop-up von einem auffallend passgenauen Profil. Ein einzelnes Merkmal genuegt aber nicht als Beweis, und die Quelle nennt keine Pruefliste.

Sind Google Play und der App Store betroffen?

Das ist mit der verfuegbaren Quellenlage nicht belegt. Ueber die Vertriebswege von Dora liegt uns keine gepruefte Angabe vor, deshalb behaupten wir hier nichts.

Quellen

Weitere Berichte