LIVE
Alle Meldungen ›
AI IN LIFENEWS
Tools & AnwendungenWirtschaft & DealsKI-ModelleGesellschaftChips & InfrastrukturForschungSicherheitRegulierung & RechtRobotik OpenAIAnthropicGoogle & DeepMindAlibaba / QwenxAIMetaByteDance
TOOLS

PanWatch: KI-Agenten überwachen Depots im Eigenbetrieb

Das Open-Source-Projekt koppelt TradingAgents-Debatten an Echtzeitkurse aus China, Hongkong und den USA – und läuft komplett auf eigener Hardware.

PanWatch: KI-Agenten überwachen Depots im Eigenbetrieb
Symbolbild: ein nächtlicher Arbeitsplatz mit drei Monitoren voller abstrakter Kurvenformen und einem kleinen Server mit blinkenden Status-LEDs daneben.

Kurz gesagt

PanWatch ist ein quelloffener, selbst gehosteter Börsenassistent, der Kursüberwachung für A-Aktien sowie Hongkonger und US-Titel mit einer mehrstufigen Agentenkette nach dem TradingAgents-Ansatz verbindet.

Auf einen Blick

  • Lizenz MIT; Stand des Repositorys beim Abruf: 913 Sterne, 203 Forks, 219 Commits im Hauptzweig.
  • Agentenkette: vier Analysten-Rollen, Debatte bullisch gegen bärisch, Risikoprüfung, Beschluss einer Portfoliomanager-Rolle.
  • Projektangabe: 3 bis 5 Minuten je Durchlauf, rund 0,05 US-Dollar pro Analyse mit dem voreingestellten DeepSeek-Modell.
  • Ausspielung über Telegram, WeCom, DingTalk, Feishu, Bark und eigene Webhooks.
  • Stack: FastAPI, SQLAlchemy, APScheduler im Backend, React 18 mit TypeScript im Frontend, Docker auf Port 8000.

PanWatch ist ein quelloffener, selbst gehosteter Börsenassistent: Er überwacht Kurse in Festlandchina, Hongkong und den USA und schickt das Ergebnis einer mehrstufigen Agentenanalyse als Push-Nachricht aufs Telefon.

Das Repository steht unter MIT-Lizenz und wies beim Abruf 913 Sterne, 203 Forks und 219 Commits im Hauptzweig aus.

Vier Analysten, eine Debatte, ein Beschluss

Kern des Projekts ist die Anbindung an den TradingAgents-Ansatz. Vier Analysten-Rollen für Technik, Stimmung, Nachrichten und Fundamentaldaten liefern getrennte Einschätzungen. Danach treten eine bullische und eine bärische Sicht gegeneinander an, es folgt eine Risikoprüfung, am Ende steht die Entscheidung einer Portfoliomanager-Rolle.

Für einen vollständigen Durchlauf nennt das Projekt 3 bis 5 Minuten und Kosten von rund 0,05 US-Dollar je Analyse mit dem voreingestellten DeepSeek-Modell. Beide Werte stammen aus der Selbstbeschreibung im Repository; eine unabhängige Messung liegt nicht vor.

Regelwerk vor dem Modell

Vor der Agentenkette arbeitet eine klassische Signalschicht. Sie wertet gleitende Durchschnitte, MACD und Bollinger-Bänder aus, dazu RSI und KDJ sowie Volumen- und Kerzenmuster und mehrstufige Unterstützungs- und Widerstandszonen.

Alarme lassen sich auf Preis, prozentuale Veränderung, Umsatz oder Volumenverhältnis setzen und mit UND beziehungsweise ODER verknüpfen. Zeitfenster und Abkühlphasen sollen verhindern, dass ein zappelnder Kurs denselben Hinweis im Minutentakt wiederholt. Zugestellt wird über Telegram, WeCom, DingTalk, Feishu, Bark und eigene Webhooks.

Betrieb auf eigener Maschine

Das Backend setzt auf FastAPI, SQLAlchemy, APScheduler und das OpenAI-SDK, das Frontend auf React 18, TypeScript, Tailwind CSS und shadcn/ui. Gestartet wird ein Docker-Container auf Port 8000, die Zeitzone ist auf Asia/Shanghai voreingestellt. Vorausgesetzt werden Python 3.10 oder neuer und Node.js 18 oder neuer; den Zugang zu einem Sprachmodell bringt man selbst mit.

Mehrere Depots verschiedener Broker lassen sich gemeinsam führen, dazu kommt eine Einstellung für den Handelsstil von kurzfristig bis langfristig. Optional exportiert die Anwendung Telemetriedaten über OpenTelemetry.

Was offenbleibt

Zu PanWatch liegt bislang nur die Darstellung im eigenen Repository vor, keine zweite, unabhängige Quelle. Ungeprüft sind damit die Güte der Analysen, die Verlässlichkeit der Kursdaten und die Frage, wie die Kosten bei vielen überwachten Titeln steigen.

Klar ist dagegen die Arbeitsteilung: Das Projekt erzeugt Analysetexte und Hinweise, führt aber keine Orders aus. Die Anlageentscheidung bleibt bei der Person vor dem Bildschirm.

◈ KI-GENERIERTER BERICHT · QUELLEN VERLINKT

Häufige Fragen

Was kostet eine Analyse mit PanWatch?

Das Projekt nennt rund 0,05 US-Dollar je vollständigem Durchlauf mit dem voreingestellten DeepSeek-Modell. Der Betrag fällt beim jeweiligen Modellanbieter an, die Software selbst ist unter MIT-Lizenz kostenlos. Unabhängig überprüft ist die Angabe nicht.

Welche Börsenplätze deckt PanWatch ab?

Laut Repository A-Aktien aus Festlandchina, Hongkonger Titel und US-Aktien, jeweils mit Echtzeitüberwachung und Depotverwaltung über mehrere Broker-Konten hinweg.

Führt PanWatch selbst Wertpapiergeschäfte aus?

Nein. Beschrieben sind Überwachung, Analyse und Benachrichtigung über Kanäle wie Telegram oder Feishu. Eine Orderausführung gehört nicht zum beschriebenen Funktionsumfang.

Quellen

Weitere Berichte