Agent!: Autonomer Mac-Agent mit 21 KI-Anbietern
Das Open-Source-Projekt Agent! bündelt 21 Modellanbieter in einer nativen macOS-App — und verspricht Automatisierung ohne Cloud-Zwang.
Kurz gesagt
Agent! ist eine quelloffene macOS-App, die 21 Cloud- und lokale Modellanbieter in einer selbstprüfenden Agentenschleife bündelt — belegt bislang aber nur durch das Projekt-Repository selbst.
Auf einen Blick
- Native macOS-App; das Repository setzt macOS 26.4.1 oder neuer und ausschließlich Apple Silicon voraus.
- 21 Modellanbieter genannt, darunter lokale Laufzeiten und Apple Intelligence auf dem Gerät.
- Quellcode unter MIT-Lizenz; Kosten entstehen nur beim jeweils gewählten Modellanbieter.
- Stand der Projektseite: 600 Sterne, 66 Forks, 971 Commits, 273 bestandene Tests, Release v1.1.x.
- Einzige verfügbare Quelle ist die Projektseite selbst; unabhängige Tests liegen nicht vor.
Agent! ist eine quelloffene Agenten-App, die ausschließlich auf dem Mac läuft und 21 Modellanbieter unter einer Oberfläche zusammenführt. Das Projekt beschreibt sich selbst mit dem Satz „One app. Any AI. Total command over your Mac.“ Belege dafür stammen bislang allein aus dem eigenen Repository.
Was die App laut Projektseite leistet
Beschrieben wird eine selbstprüfende Aufgabenschleife: Das Programm soll Code lesen, Fehler beheben, Xcode-Projekte bauen, Git bedienen und über die Accessibility-API andere Mac-Programme fernsteuern. Dazu kommen Shell-Befehle, Sprachsteuerung und Bedienung per iMessage. Bis zu drei Unteragenten sollen parallel und voneinander getrennt arbeiten. Externe Werkzeuge lassen sich über MCP anbinden.
21 Anbieter statt einer Bindung
Die Liste reicht von Claude, OpenAI, Gemini, Grok, Mistral und DeepSeek über Router-Dienste bis zu lokalen Laufzeiten wie Ollama, vLLM und LM Studio; auch Apple Intelligence auf dem Gerät ist genannt. Der Ausgangshinweis zu diesem Beitrag sprach noch von mehr als 18 Anbietern, die Projektseite nennt inzwischen 21. Wann welche Zahl galt, lässt sich von außen nicht rekonstruieren.
Apple-only ist hier Programm
Agent! verlangt macOS 26.4.1 oder neuer sowie Apple Silicon und ist in Swift 6.2 mit SwiftUI geschrieben. Das Projekt betont, ohne Electron- und NPM-Unterbau auszukommen und jede Abhängigkeit selbst geschrieben zu haben. Wer aus dem Quellcode baut, braucht die Xcode-Kommandozeilenwerkzeuge; fertige Releases stehen ebenfalls bereit. Der Code steht unter MIT-Lizenz, Kosten fallen nur beim gewählten Modellanbieter an.
Tiefe Rechte, offene Prüfung
Eine Agentenschicht mit Shell-Zugriff, Accessibility-Steuerung und zur Laufzeit kompilierten Swift-Bibliotheken greift weit ins System ein. Das Repository führt dagegen Schutzmaßnahmen auf: Prüfungen vor riskanten Shell-Aufrufen, ein Lesen-vor-Bearbeiten-Gate, Dateisicherungen mit Rücksprung und Vertrauensprüfungen für XPC-Verbindungen. Dateien, Bildschirminhalte und persönliche Daten sollen den Rechner nicht verlassen. Unabhängig überprüft ist keine dieser Zusagen.
Was offen bleibt
Zum Zeitpunkt der Recherche wies die Projektseite 600 Sterne, 66 Forks, 971 Commits und 273 bestandene Tests aus; die jüngste Veröffentlichung trägt die Bezeichnung v1.1.x. Das sind Selbstauskünfte einer einzigen Quelle. Unabhängige Tests, eine Sicherheitsprüfung durch Dritte oder belastbare Nutzerzahlen liegen nicht vor.
Häufige Fragen
Welche Modellanbieter unterstützt Agent!?
Die Projektseite nennt 21, darunter Claude, OpenAI, Gemini, Grok, Mistral und DeepSeek sowie lokale Laufzeiten wie Ollama, vLLM und LM Studio und Apple Intelligence auf dem Gerät.
Läuft Agent! auch auf Windows oder Intel-Macs?
Nein. Das Repository nennt macOS 26.4.1 oder neuer und Apple Silicon als Voraussetzung; andere Plattformen sind nicht vorgesehen.
Was kostet Agent!?
Der Quellcode steht unter MIT-Lizenz und die App selbst wird als kostenlos beschrieben; bezahlt wird nur die Nutzung des jeweils angebundenen Modellanbieters.