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Googles CC: KI-Agent für Familien im Test

Der Haushalts-Agent bekommt ein eigenes Google-Konto, bündelt Post von Schule und Verein für bis zu sechs Personen – vorerst nur in den USA und ab 18 Jahren.

Googles CC: KI-Agent für Familien im Test
Symbolbild: Auf einem Küchendisplay leuchtet ein Terminblock auf, während eine Hand danach greift und ein Stapel Formulare zur Kante rutscht.

Kurz gesagt

CC ist ein experimenteller Google-Agent mit eigenem Google-Konto, der Termine, Aufgaben und Formulare für bis zu sechs Haushaltsmitglieder koordiniert.

Auf einen Blick

  • Der Haushalt bekommt ein eigenes Google-Konto; bis zu sechs Mitglieder können beitreten.
  • Angebunden sind fünf Dienste: Gmail, Kalender, Drive, Tasks und Chat.
  • Test nur in den USA, nur ab 18 Jahren und nur mit privatem Gmail-Konto; Schulkonten funktionieren nicht.
  • Der Zugang läuft über eine Warteliste, Einladungen kommen per E-Mail.
  • Läuft laut TechCrunch auf isolierter Cloud-Infrastruktur mit Gemini und Googles Agenten-Framework Antigravity.

Google testet mit CC einen KI-Agenten, der nicht einer Person gehört, sondern einem Haushalt. Laut TechCrunch bekommt der Agent ein eigenes Google-Konto, dem bis zu sechs Familienmitglieder beitreten können. Jedes Mitglied entscheidet dabei selbst, welche Daten es freigibt.

Was CC im Alltag übernehmen soll

Der Agent führt gemeinsame Kalender und Aufgabenlisten, verfolgt Fristen und fragt nach, wenn ihm Angaben fehlen. Er füllt Einverständniserklärungen und Anmelde-PDFs für Aktivitäten aus, erstellt Einkaufslisten und Wochen-Speisepläne und rechnet Fahrzeiten zwischen zwei Terminen aus. Für größere Vorhaben legt er geteilte Dokumente und Tabellen an.

Wie der Haushalt Daten teilt

Statt ein Postfach komplett zu öffnen, benennen die Mitglieder einzelne Absender, deren Nachrichten automatisch im Haushaltskonto landen: Schulen, Sportvereine, Reiseanbieter. Daneben lassen sich einzelne Mails weiterleiten. Wöchentlich schlägt CC weitere Absender vor, die sich für die automatische Freigabe anbieten. Die Zugriffsrechte bleiben pro Mitglied getrennt, während der Agent ein gemeinsames Gedächtnis für den Haushalt aufbaut.

Wer mitmachen darf – und wer nicht

Der Test läuft zunächst nur in den USA und nur für Personen ab 18 Jahren mit einem privaten Gmail-Konto. Bestehende Nutzerinnen und Nutzer werden über eine Warteliste per E-Mail eingeladen. Von Schulen ausgegebene Konten funktionieren nicht – also genau jene Konten, über die ein großer Teil der Schulkommunikation läuft. Die Kinder, deren Woche CC sortieren soll, können dem Haushaltskonto damit selbst nicht beitreten.

Technischer Unterbau

Nach Angaben von TechCrunch läuft CC auf einer isolierten Cloud-Infrastruktur mit Gemini-Modellen und setzt auf Antigravity, Googles Framework für Agenten. Der Bericht nennt fünf angebundene Dienste: Gmail, Kalender, Drive, Tasks und Chat.

Was offen bleibt

Wofür die beiden Buchstaben CC stehen, geht aus dem Bericht nicht hervor. Auch zu Preis, zu einer möglichen Kopplung an ein Abo und zu einem Start außerhalb der USA finden sich keine Angaben. Eine zweite Darstellung bei Ars Technica war beim Verfassen dieses Artikels technisch nicht abrufbar; die Angaben hier stützen sich deshalb auf den Bericht von TechCrunch vom 18.09.2026.

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Häufige Fragen

Was kann Googles CC-Agent?

Er führt gemeinsame Kalender und Aufgabenlisten, füllt Einverständniserklärungen und Anmelde-PDFs aus, plant Einkäufe und Mahlzeiten, berechnet Fahrzeiten und legt geteilte Dokumente und Tabellen an.

Wer darf Googles CC testen?

Der Test ist auf die USA begrenzt und setzt ein Alter ab 18 Jahren sowie ein privates Gmail-Konto voraus. Von Schulen ausgegebene Konten sind ausgeschlossen, der Zugang läuft über eine Warteliste.

Was kostet Googles CC?

Der vorliegende Bericht nennt weder einen Preis noch ein Abo, an das der Agent gekoppelt wäre. Solange Google dazu nichts mitteilt, ist die Kostenfrage offen.

Quellen

Weitere Berichte