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REGULIERUNG

Trump-Dekret: Behörden sagen nur noch „Super Intelligence“

Ein Erlass streicht „künstliche Intelligenz“ aus der US-Regierungssprache: Webseiten, Papiere und Mitteilungen sagen künftig „Super Intelligence“.

Trump-Dekret: Behörden sagen nur noch „Super Intelligence“
Symbolbild: Zwei Hände heben eine Erlassmappe über einen laufenden Drucker, aus dem frisch gedruckte Seiten in das Ablagefach rutschen.

Kurz gesagt

Ein von Donald Trump unterzeichneter Erlass schreibt der US-Bundesverwaltung vor, in Webseiten, Grundsatzpapieren und Pressemitteilungen statt von „künstlicher Intelligenz“ nur noch von „Super Intelligence“ zu sprechen.

Auf einen Blick

  • Betroffen sind laut Bericht offizielle Policy-Seiten, Grundsatzdokumente und Pressemitteilungen der US-Exekutive.
  • Statt „artificial intelligence“ soll in diesen Texten nur noch „Super Intelligence“ stehen.
  • Rechtsgrundlage ist eine Executive Order, die Präsident Donald Trump unterzeichnet hat.
  • Nicht verifiziert: Unterzeichnungsdatum, Umsetzungsfristen und die Liste der betroffenen Behörden.
  • Beleglage: eine unabhängige Redaktion (The Verge); die Artikelseite war beim Abruf nicht erreichbar.

Ein von US-Präsident Donald Trump unterzeichneter Erlass verpflichtet die US-Bundesverwaltung, in ihrer öffentlichen Kommunikation nicht mehr von „künstlicher Intelligenz“ zu sprechen, sondern von „Super Intelligence“. Betroffen sind nach Darstellung des Technikportals The Verge offizielle Policy-Seiten, Grundsatzdokumente und Pressemitteilungen der Exekutive.

Eine Sprachregelung, kein Technikprogramm

Der Erlass ändert die Bezeichnung, nicht die Technik dahinter. Modelle, Beschaffung und Förderprogramme bleiben, was sie sind; was sich ändert, ist das Wort, das in Regierungstexten dafür steht. Die Vorgabe gilt nach dem Bericht für die Exekutive, also für Ministerien und nachgeordnete Stellen unter dem Präsidenten.

Präsidialerlasse richten sich in der Regel an diesen Zweig der Staatsgewalt, nicht an Kongress oder Gerichte. Ob bestehende Gesetzestexte berührt sind, ist dem vorliegenden Material nicht zu entnehmen.

Trumps Begründung ist nur als Fragment belegt

The Verge zitiert den Präsidenten mit einer Erklärung, die mit den Worten „The word super is …“ beginnt. Mehr als dieser Anfang war beim Abruf nicht einsehbar. Wir lassen das Zitat deshalb stehen, wo es abbricht, statt es zu ergänzen.

Was dieser Text nicht belegen kann

Drei Punkte bleiben offen: das Datum der Unterzeichnung, etwaige Fristen für die Umsetzung und die genaue Liste der Stellen, die ihre Seiten umschreiben müssen. Der Volltext des Erlasses lag dieser Redaktion nicht vor.

Hinzu kommt die Beleglage, und die gehört offen benannt: Für diese Meldung ist genau eine unabhängige Redaktion verfügbar, und deren Artikelseite ließ sich beim Abruf nicht laden. Grundlage sind daher Überschrift und Einstieg der Meldung von The Verge.

Warum Wortwahl in Behörden Folgen hat

Begriffe in Regierungstexten sind Verwaltungsinfrastruktur. Sie stehen in Ausschreibungen, in Zuständigkeitsregeln und in den Registern, über die Dokumente gefunden werden. Eine Umbenennung zwingt Stellen dazu, Seiten, Vorlagen und feste Formulierungen anzufassen; welche Kosten und Fristen damit verbunden sind, ist bislang nicht dokumentiert.

Für Leserinnen und Leser in Europa ändert sich vorerst nichts. Der EU AI Act und die nationalen Umsetzungen arbeiten weiter mit dem Rechtsbegriff „KI-System“. Eine Angleichung der Terminologie ist aus dem Bericht nicht ableitbar.

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Häufige Fragen

Was besagt Trumps Erlass zu „Super Intelligence“?

Er verpflichtet die US-Exekutive, in Policy-Seiten, Grundsatzdokumenten und Pressemitteilungen den Begriff „künstliche Intelligenz“ durch „Super Intelligence“ zu ersetzen. Weitere Details des Erlasses konnten wir nicht einsehen.

Gilt die neue Bezeichnung auch für US-Gesetze?

Das ist nicht belegt. Präsidialerlasse richten sich in der Regel an die Exekutive; ob Gesetzestexte oder Verordnungen betroffen sind, geht aus dem vorliegenden Bericht nicht hervor.

Ändert die Umbenennung etwas an der KI-Regulierung in den USA?

Nach derzeitigem Stand betrifft der Erlass die Wortwahl in der Kommunikation. Eine inhaltliche Änderung von Regeln oder Aufsichtsbefugnissen ist nicht belegt.

Quellen

Weitere Berichte